Am morgigen Freitag, den 1. Oktober 2010 steht zum vorletzten Mal die Oper „Elektra“ von Richard Strauss in der Inszenierung von Rebecca Horn auf dem Programm. Für die erkrankte Janice Dixon konnte kurzfristig Manuela Uhl als Chrysothemis gewonnen werden, die diese Partie derzeit u.a. an der Deutschen Oper Berlin singt.
Kritiker Klaus Geitel zur Premiere in der Berliner Morgenpost: “Ihre Schwester Chrysothemis aber ist Manuela Uhl, ein wahres Singwunder, zu deren Engagement an die Deutsche Oper man das Haus nachdrücklich beglückwünschen darf. Sie singt mit einer schier unglaublichen, durchschlagskräftigen Intensität, die geradezu süchtig zu machen versteht.“
In der Titelrolle der diesjährigen Maifestspieleröffnung steht Lisa Livingston auf der Bühne. In weiteren Rollen sind Ildiko Szönyi (Klytämnestra), Bernd Hofmann (Orest), Eberhard Francesco Lorenz (Aegisth) und Hye-Soo Sonn (Pfleger des Orest) zu erleben. Die Musikalische Leitung hat Uwe Sandner.
Die vorerst letzte Vorstellung in dieser Spielzeit steht am Mittwoch, den 13. Oktober auf dem Spielplan. Über die Inszenierung und das Bühnenbild von Rebecca Horn schrieb DIE ZEIT „Ein assoziativer, fast intuitiver Zugang, der sich von herkömmlicher Regie-Arbeit gewaltig unterscheidet. Horn entwirft ein in sich stimmiges, emotionales Gesamtkunstwerk.“
Freitag, 1. Oktober 2010, 19.30 Uhr, Großes Haus
Preise: € 8,00 bis € 52,00
Hessisches Staatstheater Wiesbaden
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