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einem großen Abschiedskonzert verabschieden sich das Team

Am Sonntag, 27.Juni, endet die fünfjährige Intendanz von Elmar Goerden im Schauspielhaus Bochum

Am 27. Juni endet mit dem Abschiedskonzert und dem Festival „Ohne alles 3“ die fünfjährige Intendanz von Elmar Goerden, der als Nachfolger von Matthias Hartmann die künstlerische Leitung zur Spielzeit 2005 / 2006 übernommen hatte.

In den vergangenen fünf Jahren wurden im Schauspielhaus 3656 Vorstellungen gezeigt. Das ist mehr als in einem vergleichbaren Zeitraum zuvor. Insgesamt rund 910 000 Zuschauer werden bis zum Spielzeitende die Vorstellungen besucht haben.

Das entspricht kontinuierlich hohen Besucherzahlen von bis zu 192 000 Zuschauern pro Spielzeit. In der laufenden Spielzeit werden voraussichtlich 186 000 Gäste das Theater besucht haben.

Bereits in der ersten Spielzeit konnte Elmar Goerden Publikumserfolge verbuchen. Armin Holz’ Inszenierung von „Ein idealer Gatte“ von Oscar Wilde mit Sebastian Koch in der Hauptrolle sahen allein rund 24 500 Zuschauer in 32 Vorstellungen. Elmar Goerdens Inszenierung „Schändung“ von Botho Strauß mit Bruno Ganz in der Hauptrolle lockte 9000 Besucher in 15 Vorstellungen.

In der zweiten Spielzeit entwickelte sich Georges Feydeaus „Floh im Ohr“ in der Regie von Dieter Giesing zum Dauerbrenner. Mehr als 21 000 Theatergäste sahen Burghart Klaußner in der turbulenten Verwechslungskomödie in einer Doppelrolle.

Der Schauspieler Klaußner sorgte in der gleichen Spielzeit als Regisseur für den nächsten Publikumshit. Mit Imogen Kogge, Ulli Maier, Felix Vörtler und Klaus Weiss inszenierte er die Deutsche Erstaufführung von Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“.

Das Stück lief mehr als drei Jahre in fast 50 Vorstellungen. Ein tolles Geschenk konnte Elmar Goerden mit dem neu gebauten Malersaal in dieser Spielzeit von der Stadt entgegennehmen. In dem Erweiterungsbau des Werkstättengebäudes mit einer Grundfläche von ca. 37 x 9 Metern erhielten die Abteilungen Schlosserei, Schuhmacherei, Näherei, Requisite, Maske, sowie das Tonstudio deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen.

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie war stolz darauf, dieses 4,2 Mio Euro teure Bauvorhaben trotz schwieriger Haushaltslage für das Schauspielhaus realisieren zu können. 

 In der Spielzeit 2007 / 2008 erlebte Schauspieler Otto Sander sein Comeback an der Königsallee. Ebenfalls in der Regie von Schauspieler-Kollege Burghart Klaußner stand er gemeinsam mit Christine Schönfeld und Marc Oliver Schulze in Thomas Bernhards „Der Ignorant und der Wahnsinnige“ auf der Bühne.

Die 24 nahezu ausverkauften Vorstellungen in den Kammerspielen besuchten rund 8900 Zuschauer. In dieser Spielzeit hatte auch „A Tribute to Johnny Cash“ mit Karin Moog, Thomas Anzenhofer und Oliver Möller Premiere, das ungebrochen erfolgreich bis vergangenen Freitag, 18. Juni, auf dem Spielplan stand.

In mehr als 60 Vorstellungen strömten über 25 000 Zuschauer in die Kammerspiele. Auch der zweite Tribute-Abend, „A Tribute to Quentin Tarantino“ konnte an diesen Erfolg anknüpfen.

Weitere große Publikumserfolge wurden mit „I hired a contract killer“, „Eine Familie (August: Osage County)“ sowie „König Lear“ mit Klaus Weiss in der Titelrolle und zuletzt Elmar Goerdens Abschiedsinszenierung „Nora“ gefeiert – einer Arbeit, die durch die besonders junge Besetzung wie Marina Frenk und Marco Massafra zu überzeugen wusste.  

Akzente durch Festivals und

ungewöhnliche Theaterformate

Immer wieder in der fünfjährigen Intendanz setzte Elmar Goerden besondere Akzente durch ungewöhnliche Theaterformate oder Festivals. Nach dem verheerenden Brand im Kulissenlager des Schauspielhauses im September 2006 wurde die Idee zum Festival „Ohne alles“ geboren.

An zwei Tagen zeigte das Schauspielhaus über 20 Uraufführungen von szenischen Miniaturen, von namhaften Gegenwartsdramatikern für Bochum geschrieben, als Schauspiel pur mit dem gesamten Ensemble, aber ohne Bühnenbild, eben „ohne alles“.

Das Festival wurde in der folgenden Spielzeit neu aufgelegt. Das dritte Festival bildet den Abschluss der fünfjährigen Intendanz. Innerhalb dieses Festival-Formates konnten so in Bochum mehr als 80 Uraufführungen gezeigt werden.

Unter anderem von so namhaften Autoren wie Roland Schimmelpfennig, Werner Fritsch, Moritz Rinke, Helmut Krausser, Justine del Corte sowie Nachwuchstalenten wie Lukas Linder, Claudia Grehn, Anne Habermehl, Rebecca Kricheldorf und vielen mehr. 

Zum Ende der Spielzeit 2008 / 2009 setzte Elmar Goerden mit dem Festival „K 15 – Bretter, die die Welt verleugnen“ ein weiteres Highlight für Bochum. Mit Gastspielen aus den USA, Korea, Finnland, Belgien, Island u.a. wurden in knapp zwei Wochen hochkarätige Produktionen gezeigt, die begeistert von Publikum und Presse aufgenommen wurden. Eigenproduktionen wie „Im Wald. Nachts“, „Sein oder Nichtsein. Noch ist Polen nicht verloren“ und „Metamorphosen“ rundeten das Programm ab.

Zwölf erfolgreiche Abende erlebten „Die Boten“ im Schauspielhaus. Dem Projekt von Elmar Goerden lag ein Konzept ganz im Gegensatz zur herkömmlichen Theaterpraxis zu Grunde: Es gab keine Probe, keinen Regisseur, keine Dekoration, keine Dramaturgie, keine Gage.

An zwölf Abenden kamen so prominente Boten wie Cornelia Froboess, Bruno Ganz, Christoph Waltz, August Zirner, Norbert Lammert u.a. nach Bochum. Die Bühne stand jedem Boten 15 bis 30 Minuten zur Verfügung.

Ein weiteres ungewöhnliches Projekt war im Theater unter Tage beheimatet. Für die Dauer von einem halben Jahr wohnte der Regisseur und Autor Kristo Šagor auf der kleinen Bühne und sorgte in seinem Wohnzimmer für ein volles Programm.

Er selbst inszenierte zwei Stücke zwischen Küchenzeile und Bücherregal und lud zu Diskussionen, Lesungen und Karaoke-Nächten in die „Neue Heimat“ ein.

Mit Auftrag:Lorey wurde ein innovatives Regieteam nach Bochum eingeladen. Bei dem Projekt „W.M.F. – Wiedersehen macht Freude“ trafen auf der Bühne der Kammerspiele 12 Schauspieler auf 12 Zuschauer – ein exklusives wie eindringliches Theatererlebnis.

Mit „Connecting People“ reagierte das Schauspielhaus auf eine aktuelle Krise. Auf Basis von Interviews mit Verlieren und Gewinnern der Werksschließung des Nokia-Werkes in Bochum im Jahr 2007 entwickelte Regisseur Frank Abt einen Abend im Theater unter Tage.

Intendant Elmar Goerden verwirklichte in den Kammerspielen ein weiteres beachtetes Projekt. Unter dem Titel „Work, Sex and Politics“ vereinte er drei Stücke des US-amerikanischen Autors David Mamet zu einem großen Sittengemälde.

Der viereinhalbstündige Abend mit den Stücken „Hanglage Meerblick“, „Sexual Perversity in Chicago“ und „November“ geriet zum Triumph für das Ensemble und gilt als Durchbruch für den Schauspieler Marco Massafra. Kürzlich wurde er für diese und andere Leistungen mit dem Bochumer Theaterpreis in der Sparte „Nachwuchs“ ausgezeichnet. .   

Die Entwicklung und Förderung des Ensembles gehörte mit zu den Hauptanliegen von Intendant Elmar Goerden. Junge Schauspieler entwickelten sich in den fünf Spielzeiten zu vielseitigen Akteuren und Protagonisten.

Neben vielen weiteren Namen sind vor allem Claude de Demo, Louisa Stroux oder Maja Beckmann zu nennen. Alle drei wurden mit Bochumer Theaterpreisen ausgezeichnet, die der Freundeskreis Schauspielhaus Bochum e.V. einmal im Jahr als Anerkennung für die künstlerische Leistung in den Sparten „Nachwuchs“ und „arrivierter Künstler“ verleiht.

Zu nennen sind weiterhin Schauspieler wie Marc Oliver Schulze, Oliver Möller oder Christoph Pütthoff, die in Bochum zu gestandenen Schauspielerpersönlichkeiten gereift sind. Nachwuchsschauspieler wie Christoph Jöde, Ronny Miersch, Marina Frenk oder Sebastian Zumpe machten sich bereits in kurzer einen Namen in Bochum

Einladungen und Preise

In fünf Jahren wurden 22 Uraufführungen in Bochum gezeigt. Philipp Löhles Stück „Genannt Gospodin“ wurde zu den 33. Mülheimer Theatertagen „Stücke 08“ eingeladen. Die Theatertage gelten als das bedeutendste Forum deutscher Gegenwartsdramatik.

Philipp Löhle schrieb in der Folge das Stück „die unsicherheit der sachlage“, das ebenfalls in Bochum uraufgeführt wurde. Uraufführungen von Autoren wie Roland Schimmelpfennig, Justine del Corte, Sabine Harbeke sowie von Nachwuchstalenten wie Daniela Dröscher oder John Birke standen regelmäßig im Spielplan.

Erfolgreich war das Schauspielhaus in der Förderung junger Regietalente. Lisa Nielebock machte bereits in der ersten Spielzeit durch ambitionierte Regiearbeiten auf sich aufmerksam („Phaidras Liebe“, „Mein ist dein Herz“, „Fisch um Fisch“).

Der Durchbruch gelang ihr mit der Inszenierung von Kleists „Penthesilea“ im Jahr 2007, das in der Folge in der Kritikerumfrage der Welt am Sonntag zur „besten Inszenierung eines Stückes vor 1945“ gewählt wurde. Das Stück wurde beim NRW-Theatertreffen in Bonn mit großem Erfolg gezeigt und gastierte in Bozen.

Mit „Gespenster“, „Roberto Zucco“, „Macbeth“ und zuletzt der Uraufführung von Roland Schimmelpfennigs „Der elfte Gesang“ – der Bochumer Beitrag zum RUHR.2010-Projekt „Odyssee Europa“ - etablierte sie sich im deutschen Regiebetrieb.

Zu den festen Größen im Regieteam zählt auch die Regisseurin Jorinde Dröse, die in Bochum unter anderem „Endstation Sehnsucht“, „Platonow“ oder „Einer flog über das Kuckucksnest“ inszenierte.

Ihren größten Erfolg feierte Sie mit Aki Kaurismäkis „I hired a contract killer“, das 2008 zum NRW-Theatertreffen eingeladen wurde. Dort wurde die Inszenierung mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Zu weiteren geförderten Jung-Regisseuren zählen Bettina Bruinier, Rabea Kiel, Tina Lanik, Sebastian Hirn, Henner Kallmeyer oder Katrin Lindner, die mit „Das Sissi-Syndrom“ einen Kult-Abend ablieferte. Anne Lenk inszenierte „Herr Puntila und sein Knecht Matti“, das aktuell einen großen Publikumserfolg in den Kammerspielen feiert.

Mit Anna Bergmann konnte eine junge Regisseurin an Bochum gebunden werden, die durch aufwändige Inszenierungen im Großen Haus auf sich aufmerksam machte.

Ihr größter Publikumserfolg war die Umsetzung des Romans „Menschen im Hotel“ mit Peter Lohmeyer in der Hauptrolle und eröffnete die fünfte Spielzeit „Alice“ nach Lewis Carroll. Zurzeit wird im Schauspielhaus noch ihre Inszenierung „Leonce und Lena“ gezeigt, das sich vor allem beim jungen Publikum äußerster Beliebtheit erfreut.

Junges Schauspielhaus

Zu einem beachteten, erfolgreichen und festen Standbein hat sich in den vergangenen fünf Jahren das Junge Schauspielhaus entwickelt. Das Team um Martina van Boxen konnte immer wieder mit Inszenierungen, Projekten, Festivals, Workshops, Clubs u.ä. Publikum und Presse gleichermaßen beeindrucken.

Seit der Spielzeit 2007 / 2008 konnte der Melanchthonsaal an der Königsallee 40 als ständige Spielstätte für das Junge Schauspielhaus ausgebaut werden. Das Angebot richtet sich an ganz junge Zuschauer ab 3 Jahre wie auch Jugendliche und Erwachsene.

Die Leiterin Martina van Boxen trat immer wieder eindrucksvoll als Regisseurin in Erscheinung. In der ersten Spielzeit begeisterte Sie mit dem großen Familienstück „Das kalte Herz“ im Großen Haus und zog mit dem Klassenzimmerstück „Wolken sind ziehender Ärger“ durch die Schulen in Bochum – bis heute.

Regisseure wie K.D. Schmidt und Wolf Dietrich Sprenger setzten die Tradition des Familienstückes in der Folge fort und entwickelten eigene Fassungen bekannter Stoffe.

So jubelten in vielen ausverkauften Vorstellungen die Kinder über „Das Gespenst von Canterville“, „Der Zauberer von Oz“, „Der kleine Vampir“ und „Der gestiefelte Kater“. Die Inszenierungen liefen vor ausverkauftem Haus von der Vorweihnachtszeit bis ins Frühjahr des Folgejahres mit bis zu 50 Vorstellungen.

Martina van Boxen inszenierte in der Eve Bar mit „Strike! In dieser Nacht schlagen wir zurück“ ein Stück über sogenannte Killerspiele für Jugendliche ab 13 Jahren. Im Theater unter Tage entstand nach Motiven von Pinocchio das Musiktheaterstück „Troi“ für Kinder ab drei Jahren.

Erfolgreich für diese Altersklassen liefen auch „Der Luftballonverkäufer“ und zuletzt „Und dann?“. Große Anerkennung brachten ihr die Uraufführung „Schneefall“ oder Stücke wie „Kummer und Courage“ sowie „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“ im Melanchthonsaal ein.

Mit dem Programm konnte das Junge Schauspielhaus viele Jugendliche und junge Erwachsene begeistern. Auch immer mehr etabliertes Publikum des Schauspielhauses entdeckte die Arbeit im Jungen Schauspielhaus und konnte für die Projekte und Inszenierungen gewonnen werden.

Martina van Boxen etablierte das Projekt „Hauptschule in Bewegung“: Mit Schülern aus Bochumer Hauptschulen wurden jede Spielzeit Theaterstücke erarbeitet, die am Ende in den Kammerspielen zur Aufführung kamen.

Dabei waren die Schüler in alle Bereiche der Theaterarbeit eingebunden und erarbeiten unter professioneller Anleitung komplexe Stücke wie „Peer Gynt“ oder Shakespeares „Der Sturm“. Mehr als 400 Hauptschüler nahmen in den fünf Jahren an dem Projekt teil.

In der laufenden Spielzeit wurde sogar das Stück von den Schülern selbst geschrieben und umgesetzt. Heraus kam das Reggae-Musical „Just do it!“, das kürzlich von der Kulturstiftung der Länder im Wettbewerb „Kinder zum Olymp!“ ausgezeichnet wurde.

Fester Programmpunkt im Kalender des Jungen Schauspielhauses war das „Schüler-Theatertreffen Ruhrpott“. Schulen aus dem gesamten Ruhrgebiet konnten sich bewerben, ihre Inszenierungen in Bochum zu zeigen und sich einer professionellen Jury zu stellen.

Begleitet wurde das Programm durch Workshops und Diskussionen für alle Beteiligten. Am Ende jedes Festivals wurden die Ruhrpott-Oskars verliehen – je ein Publikums- und ein Jury-Preis mit jeweils 1250 Euro dotiert.

Schwerpunkt im Jungen Schauspielhaus ist die Arbeit mit Jugendlichen. Unzählige Clubs, Workshops und Regiewerkstätten waren im Angebot. Jugendliche, junge Erwachsene und in den intergenerativen Clubs auch Erwachsene und Rentner wagten erste Schritte auf die Bühne.

Das Junge Schauspielhaus kooperierte in den fünf Jahren mit vielen Bochumer Institutionen. Es entstanden Projekte mit dem Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte oder der JVA Krümmede. Gemeinsam mit den Bochumer Symphonikern und dem Kunstmuseum Bochum wurde der beliebte „Tag im Park“ ins Leben gerufen.

Mit diesem Vielfältigen Programm hat sich das Junge Schauspielhaus einen Namen in Bochum gemacht und sich in aller Bereiche der Stadt vernetzt. Immer wieder übernimmt das Junge Schauspielhaus mit seinen Projekten Verantwortung in der Stadt und trägt zum sozialen Miteinander bei.     

Abschied mit „Ohne alles 3“

Am Samstag und Sonntag, 26. und 27. Juni bietet sich dann die letzte Gelegenheit, das Ensemble noch einmal auf der Bühne zu sehen, das die vergangenen fünf Jahre das Schauspielhaus Bochum geprägt hat.

Beim Festival „Ohne alles 3“ stehen an zwei Tagen noch einmal alle in ca. 85 Aufführungen auf der Bühne. Am Sonntag, 27. Juni, verabschiedet sich das Ensemble  musikalisch beim großen Abschiedskonzert um 21.00 Uhr.

Eintritt Festivalkarte für den 26. und 27. Juni: 11 €

Tageskarte: jeweils 6 €

„We’ll meet again“, Abschiedskonzert am 27. Juni um 21.00 Uhr im Schauspielhaus.

Eintritt mit Festivalpass oder Tageskarte frei

Am Samstagabend, 26. Juni, wird gegen 23.00 Uhr die Theaterband „Leik Eick“ ein Konzert geben. Auch hier ist der Eintritt mit einer Festivalkarte frei. Solange der Vorrat reicht.

Jörn Denhard
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