Eine Wette bringt das Geschehen ins Rollen. Der welterfahrene Don Alfonso behauptet, keine Frau auf der Welt könne die Treue halten. Die Freunde Ferrando und Guglielmo halten dagegen. Nie könnten ihre Geliebten sie betrügen. Dies auf die Probe zu stellen, ist Gegenstand der Wette.
Verkleidet versuchen die beiden Männer, ihre Verlobten Fiordiligi und Dorabella zu verführen, jeder die Braut des anderen. Alle Mittel werden ausgeschöpft, vom Ständchen bis hin zum vorgetäuschten Selbstmordversuch.
Als die Frauen den männlichen Verführungskünsten erliegen, ist nicht nur die Wette verloren, der Glaube an die unschuldige Liebe ist zerstört. So triumphiert Don Alfonso am Ende und zieht den Schluss: ‚Così fan tutte‘ – so machen es alle!
Die letzte Opera buffa Mozarts erhielt auf dem Theaterzettel der Uraufführung 1790 den Untertitel ‚La scuola degli amanti‘ – die Schule der Liebenden. Ein gefährliches Experiment mit offenem Ausgang. Die scheinbar geordnete Welt der Gefühle gerät ins Wanken.
Cesare Lievi gehört zu den international gefragtesten Regisseuren mit Inszenierungen u.a. in Berlin, Modena, Mailand, New York und Bonn. Im April 2005 inszenierte er am Opernhaus Zürich ‚Julius Caesar‘ von Händel mit dem Dirigenten Marc Minkowski und Cecilia Bartoli als Cleopatra.
Mit ‚Così fan tutte‘ setzt er nach ‚Die Zauberflöte‘ und ‚Le nozze di Figaro‘ seinen Wiesbadener Mozart-Zyklus fort. Zuletzt inszenierte Lievi am Hessischen Staatstheater Wiesbaden ‚Il trovatore’ von Giuseppe Verdi.
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Dichtung von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache mit Übertiteln
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Dramaturgie
Mit:
Fiordiligi
Dorabella
Guglielmo
Ferrando
Despina
Don Alfonso
Doppelbesetzung in Alphabetischer Reihenfolge
Orchester, Chor und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Wiederaufnahme am
Sonntag, den 03.10.2010, 18.00 Uhr
Großes Haus
Weitere Termine
Samstag, den 09.10.2010, 19.30 Uhr
Freitag, den 29.10.2010, 19.30 Uhr
Freitag, den 12.11.2010, 19.30 Uhr
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