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Austauschgastspiel des Staatstheaters Darmstadt

Alle meine Söhne - Jeder ist sich selbst der Nächste – erst recht in Geldfragen

Jeder ist sich selbst der Nächste – erst recht in Geldfragen. Fabrikbesitzer Joe Keller denkt dabei auch an seine Söhne. Für sie hat er sich hochgearbeitet, für sie wollte er eine Firma aufbauen.

Für die Idee der eigenen Firma hat er während des Krieges defektes Material an die Luftwaffe geliefert und, als infolgedessen 21 Flieger tödlich verunglückten, die Schuld auf seinen Geschäftspartner abgewälzt.

Während der nun im Gefängnis sitzt, hat Keller sich mit seiner Familie ein komfortables Leben eingerichtet – nur die Tatsache, dass Sohn Larry bisher noch nicht aus dem Krieg heimgekehrt ist, trübt die bürgerliche Idylle.

Während Mutter Keller in Erwartung von Larrys Rückkehr regelmäßig dessen Hemden bügelt und Schuhe putzt, will Sohn Chris, der seinen Bruder für tot hält, Larrys Verlobte Ann, Tochter des inhaftierten Sündenbocks, heiraten.

So holt die Vergangenheit die Kellers ein, als Ann zu Besuch kommt. Der unausweichliche Konflikt zwischen Schuld, Verantwortung, Geld und Moral beginnt und demontiert gnadenlos den ‚American Dream‘.

Arthur Miller (1915-2005), dessen Stück ‚Tod eines Handlungsreisenden‘ ein Welterfolg wurde, hatte mit ‚Alle meine Söhne‘ 1947 seinen Durchbruch als Dramatiker.

Inszenierung Martin Ratzinger
Bühne und Kostüme Anna-Sophia Blersch
Mit:
Joe Keller Heinz Kloss
Kate Keller Margit Schulte-Tigges
Chris Keller Thomas Wild
Ann Deever Christina Kühnreich
George Deever Stefan Schuster
Dr. Jim Bayliss Klaus Ziemann
Sue Bayliss Gabriele Drechsel
Frank Lubey Andreas Vögler
Lydia Lubey Iris Melamed

Austauschgastspiel des Staatstheaters Darmstadt



Von Arthur Miller

Premiere am 08. Januar. 2011

Mittwoch, den 12.01.2011, 19.30 Uhr

Kleines Haus

Samstag, den 08.01.2011, 19.30 Uhr

Sonntag, den 16.01.2011, 19.30 Uhr

Donnerstag, den 20.01.2011, 19.30 Uhr

Mittwoch, den 02.02.2011, 19.30 Uhr

Samstag, den 12.02.2011, 19.30 Uhr

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

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