Seine Themen sind das hier und jetzt, er bringt Gesellschaftskritisches zum Ausdruck. Alexander Fasekasch, 1966 in Gmunden im österreichischen Salzkammergut geboren, ist weit davon entfernt seine Figuren in einer klischeehaften Idylle zu zeigen.
Er ist subtiler Beobachter und konfrontiert den Betrachter seiner Bilder mit einer ungeschönten Wirklichkeit. Seine Malereien und Zeichnungen sind beißende Kritik und tragen oft Züge der Verzweiflung. „Aber Hunde, die bellen, beißen nicht, heißt es in einem allbekannten Volksspruch.
So verhält es sich auch mit Alexander Faskeaschs künstlerischen Arbeiten. Sie klagen nicht an, sie wollen uns nur aufrütteln“, schreibt Dr. Brigitte Reutner in ihrem Aufsatz aus dem Begleitkatalog, der zur Ausstellung erscheint.
Frau Reunter ist Kunsthistorikerin und Kuratorin am Lentos Kunstmuseum in Linz und wird auch die Einführung bei der Ausstellungseröffnung halten, die am Sonntag, den 7. November um 16 Uhr in der Stadtgalerie im Stadtmuseum stattfindet.
Alexander Fasekasch „verpackt“ seine Themen in eine eher verhaltene Farbpalette, die deckend und durchlässig zugleich ist. Die reine Farbe gibt es in seinen Bildern so gut wie nie.
Oft kombiniert er die Malerei mit kräftigen Überzeichnungen, welche die inhaltliche Aussage noch unterstreichen. Sein zeichnerisches Werk zeugt von einer großen Meisterschaft, die sich in flüchtigen Skizzen ebenso wie in präzise ausgearbeiteten farbigen Blättern zeigt.
Die Stadtgalerie im Stadtmuseum Deggendorf präsentiert die Malerei und Zeichnungen von Alexander Fasekasch in der umfangreichen Werkschau erstmals in Deutschland.
Die Ausstellung wird am Sonntag, den 7.11.2010 um 16 Uhr mit Dr. Brigitte Reutner vom Lentos Kunstmuseum Linz eröffnet und dauert bis zum 13. Februar 2011.
Der Katalog ist in der Ausstellung erhältlich
Stadtgalerie im Stadtmuseum Deggendorf
Östlicher Stadtgraben 28
94469 Deggendorf
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Birgitta Petschek-Sommer M.A.
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