Gesellschaft Freunde der Künste

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Das Ethnologische Museum in Berlin lädt ein

Afrika in Berlin

Das Ethnologische Museum in Berlin-Dahlem erweitert seine große ständige Ausstellung um vier neue Themen.

Benin. Geschichte eines westafrikanischen Königreichs

Das Ethnologische Museum verfügt über eine der größten und international bedeutendsten Sammlungen von höfischer Kunst aus dem Königreich Benin im heutigen Nigeria.

Nachdem im Jahr 2008 dem Königreich Benin eine große Sonderausstellung mit internationalen Leihgaben gewidmet war, zeigt das Museum jetzt die Ausstellung „Benin. Geschichte eines westafrikanischen Königreichs" ausschließlich mit Kunstwerken aus dem eigenen Bestand. Mit über 300 Objekten wird diese Sammlung zum ersten Mal in der Geschichte des Museums in ihrer vollen Breite vorgestellt.

„Bamum. Tradition und Innovation im Kameruner Grasland“

Das Königreich Bamum im Kameruner Grasland ist auf besondere Weise mit der Berliner Afrika-Sammlung verbunden. Zu den bekanntesten Stücken der Berliner Sammlung gehört der mit Glasperlen bestickte Thron aus Bamum, der zusammen mit weiteren Objekten 1908 als Geschenk König Njoyas von Bamum an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin kam.

Mit überwiegend seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie ausgestellten Objekten gibt die Ausstellung eine Einblick in die Kultur Bamums während der Kolonialzeit.

"Afrika in Berlin“

Afrikanische Kultur wird in ethnologischen Museen oft als Teil einer fernen, manchmal exotischen Vergangenheit angesehen. Das Leben von Menschen aus Afrika in Europa, auch in Berlin, wird dagegen kaum wahrgenommen. In Berlin leben nach offiziellen Angaben ca. 20.000 Menschen aus Afrika. Der nigerianisch-deutsche Verein Ikuku Berlin setzt in Berlin ein deutliches Zeichen afrikanischer Kultur.

Im Zentrum steht eine Ijele, die wichtigste und größte Maske der Igbo-Kultur. Außerhalb des mehrheitlich von Igbo bewohnten Südostens Nigerias ist eine Ijele nur selten zu sehen. Für das Ethnologische Museum ist es daher ein besonderes Ereignis, diese Maske als Teil afrikanischer Kultur in Berlin präsentieren zu können.

„Zeitgenössische Kunst aus Afrika“

Als Leihgabe zeigt das Ethnologische Museum seit einigen Jahren die Installation des angolanischen Künstlers António Ole „Margem da zona limite (township wall)“. Durch Neuerwerbung von Fotografien der südafrikanischen Künstler Pieter Hugo und Nontsikelelo Veleko wird dieser Blick auf die zeitgenössische Kunst Afrikas nun erweitert.

Öffnungszeiten

Di-Fr 10-18 Uhr

Sa-So 11-18 Uhr

Mo geschlossen

Kontakt

Arnimallee 27
14195 Berlin

Telefon: +49 - (0)30 - 8301 438
Fax: +49 - (0)30 - 8301 500
E-Mail: md@smb.spk-berlin.de

http://www.smb.museum/smb/sammlungen/details.php?lang=de&objID=56&p=0

http://www.berlin.de/orte/museum/ethnologisches-museum/