Gesellschaft Freunde der Künste

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Abstrakte Malerei aus Fernost: Qi Yang bis 28.3.2009 in der Galerie Nero in Wiesbaden

Die Spannungen zwischen Kultur und Tradition seines fernöstlichen Geburtslandes und seiner heutigen westlichen Heimat prägen das Künstlerdasein von Qi Yang. Seine ihm eigene Bild- und Formsprache entwickelt er auf der Grundlage seiner Erfahrung mit der chinesischen Philosophie, der überlieferten chinesischen Kunst und der Meditationspraxis einerseits und seiner Kenntnis mit den Strömungen der westlichen Kunst anderseits. Aus diesem Widerstreit heraus bezieht die Kunst von Qi Yang ihre innere Triebkraft und legt so die vielfältigen Überschneidungen der unterschiedlichen Welten im permanenten Schaffensprozess des Künstlers offen.

In der Malerei des Künstlers wird eine eher oberflächliche Anlehnung an den „Abstrakten Expressionismus, den Tachismus und des Informel sichtbar. Er beabsichtigt die Maltechniken des abstrakten deutschen Expressionismus mit der philosophischen Vernunft des Daoismus im Sinne von „Die großen Erscheinungen sind ohne Form" zu verbinden. Die Farbtöne sind einfach und klar, die Pinselführung schlicht und ungezwungen, die Rhythmik ist abstrakt, verändert sich fortwährend und hat so Qi Yangs eigenen Malstil geformt.

1952 geb. in Wuhu, VR China 1978-82 Bachelor of Arts der Normal University Anhui, Wuhu 1987 Beginn des Kunstaustausches als freischaffender Künstler in Deutschland 1996 Promotion am Kunsthistorischen Institut der Universität Heidelberg 1999 Ernennung zum Professor für Freie Malerei an der Akademie der Künste, Universität Anhui, VR China Seit 2003 Visiting Professor für Freie Kunst der staatlichen Kunstakademie Xi´an, VR China 2003–05 Lehrbeauftragter Professor für Malerei, Bergische Universität Wuppertal 2004 Unesco-Kunstprojekt „Humanität", Frankfurt 2005 Beirat der Indentity Foundation, Teilnahme an der „2. Peking Biennale" 2007 Kurator des Kunstkuratoriums der Bethe-Stiftung

Ausstellungsort: Galerie Nero, Wiesbaden www.galerie-nero.de bis 28.3.2009