Gesellschaft Freunde der Künste

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darunter die aktuelle Oscar-Nominierung der Animationsfilm Logorama

609 Filme ringen um den Goldenen Reiter. 22. Filmfest Dresden vom 20. bis 25. April 2010 statt.

Die Wettbewerbsfilme des 22. Filmfests Dresden stehen fest. Die Auswahlkommission hat sich für insgesamt 69 kurze Streifen entschieden. Diese werden in sechs Internationalen und vier Nationalen Wettbewerben antreten im Kampf um insgesamt sieben Goldene Reiter und Preisgelder in Höhe von 59.000 Euro. Unter den 38 Filmen in den Internationalen Wettbewerben ist auch eine aktuelle Oscar®-Nominierung: der Animationsfilm „Logorama“ des französischen Künstlerkollektivs H5 (François Alaux, Hervé de Crécy und Ludovic Houplain).

In den Internationalen Wettbewerben am stärksten vertreten sind die Länder Großbritannien (sieben Filme), Frankreich (sechs Filme) und Kanada (vier Filme). Erstmalig im Internationalen Wettbewerb laufen Filme aus Kuba und Peru.
31 Produktionen sind in den Nationalen Wettbewerben dabei. Vier von ihnen haben einen sächsischen Bezug. „Die Nachtigall und die Rose“ (Regie: Larissa Lauber) wurde bei Balancefilm in Dresden umgesetzt. „Vatertag“ und „Das letzte Rad“ stammen von Regisseur Olaf Held, der von der Chemnitzer Filmwerkstatt kommt und jetzt an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg studiert. In „Frida und die Zeit vor mir“ (Regie: Meike Fehre) schließlich steht Dresden sogar im Mittelpunkt der Geschichte.
Festivaldirektorin Annegret Richter: „Bei den diesjährigen  Wettbewerbsbeiträgen fällt auf, dass eine Reihe von Filmemachern mit dokumentarischer Ästhetik gearbeitet haben. Daneben sind in beiden Wettbewerben Animationsfilme stark vertreten.“ Tendenziell seien die ausgewählten Filme kürzer als 2009. So liefen im Vorjahr 27 Filme in fünf Nationalen Wettbewerbsprogrammen.

In diesem Jahr gibt es nur vier Programme, allerdings mit 31 Filmen.
Für das 22. Filmfest Dresden waren 2128 Kurzfilme aus 75 Ländern eingereicht worden (Vorjahr: 2.134 Einreichungen aus 75 Ländern). Filmemacher konnten sich mit einem Animations- oder Spielfilm bewerben, der maximal 30 Minuten lang und nicht älter als zwei Jahre sein durfte.

 

Das Filmfest Dresden widmet sich dem Kurzfilm in all seinen Facetten und hat sich zu einem der wichtigsten Festivals des Genres in Deutschland und Europa entwickelt. Schwerpunkte der sechstägigen Veranstaltung in Dresden bilden der Internationale und der Nationale Wettbewerb.

Das Filmfest Dresden ist mit 59.000 Euro das Festival mit den höchsten Preisgeldern in Europa. Neben den Wettbewerben bietet die Festivalwoche Sonderprogramme mit Dokumentar- und Experimentalfilmen,
Kinderprogramme und Retrospektiven. Das Filmfest Dresden versteht sich nicht nur als Fachveranstaltung, sondern in erster Linie als Publikumsfestival.

Zum 21. Filmfest kamen rund 21.000 Besucher. Neben der jährlichen Ausrichtung des Festivals organisiert das Filmfest Dresden auch eine umfangreiche Tournee durch die Republik. Das Filmfest Dresden wird von der Filminitiative Dresden e. V. veranstaltet.
Seit Frühsommer 2009 ist Annegret Richter die Leiterin des Festivals.

 

Infos unter www.filmfest-dresden.de