Gesellschaft Freunde der Künste

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ein durchweg französisches programm

6. Sinfoniekonzert in der Stuttgarter Liederhalle am 10.+11.5.2009

Claude Debussys erstes impressionis-tisches Meisterwerk stellt der junge finnische Dirigent Pietari Inkinen an den Beginn seines durchweg französischen Programms.

Henri Dutilleux zählt zu den bedeutendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Cellokonzert "Tout un monde lointain :::" schrieb er 1970 für Mstislav Rostropovich. Die Solistin Natalia Gutman gilt als dessen legitime Nachfolgerin, die mit vielen namhaften Dirigenten zusammen arbeitet und selbst Widmungsträgerin mehrerer Kompositionen ist. Swjatoslav Richter bezeichnete sie als "Inkarnation der Wahrhaftigkeit in der Musik". Mit der sinfonischen Meditation "Les offrandes oubliées" schuf Olivier Messiaen 1930 sein erstes großes Orchesterwerk.

Sergei Diaghilev war Auftraggeber des Balletts "Daphnis et Chloé", das Maurice Ravel in den Jahren 1909 bis 1912 komponierte. Die erste der von ihm für den Konzertsaal konzipierten Suiten ist selten zu hören, die zweite eines der meistgespielten Werke Ravels. Im 6. Sinfoniekonzert werden beide Suiten zu hören sein.

Stuttgarter Liederhalle, Beethovensaal www.staatstheater.stuttgart.de/oper
Termine 10.05. | 11.05.
 

CLAUDE DEBUSSY
Prélude à l'après-midi d'un Faune

 

HENRI DUTILLEUX
"Tout un monde lointain ..." –
Konzert für Violoncello und Orchester

OLIVIER MESSIAEN
Les Offrandes oubliées –
Sinfonische Meditation für Orchester

MAURICE RAVEL
Daphnis et Chloé – Suiten Nr. 1 und Nr. 2

DirigentPietari Inkinen
Violoncello Natalia Gutman