Werke von Richard Strauss, Antonin Dvorák und Johannes Brahms
Dirigent: Marco Boem
Richard Strauss Serenade für Bläser, op. 7
Der 17jährige Richard Strauss (1864-1949) ging noch zur Schule, als er 1881 mit seiner Serenade in Es-Dur bewies, dass er auch auf dem Gebiet der groß besetzten Kammermusik bereits ein Meister war. Strauss‘ Musik besticht durch klare Struktur und romantisch-harmonischen Klang. Ein wahrer Hörgenuss und Höhepunkt der Bläserkammermusik!
Antonin Dvorák Serenade für Streicher E-Dur, op. 22
Der Terminus „Serenade" bezeichnete im ausgehenden 18. Jahrhundert eine ständchenhafte Abendmusik. Dvorˇák schrieb die Serenade in E-Dur 1875 in nur zwölf Tagen nieder. Sie wirkt wie eine groß besetzte Kammermusik und strahlt voller Glück, Freude und Poesie.
Johannes Brahms Serenade Nr. 1 für Orchester D-Dur, op. 11
Die sechssätzige Serenade Nr. 1 für Orchester in D-Dur op. 11 ist eine Hommage an die Wiener Klassik. Im zweiten Scherzo zitiert Johannes Brahms (1833-1897) sein Vorbild Beethoven mit einem Thema aus dessen 2. Sinfonie, das Finalthema hat Anklänge an Haydns Londoner Sinfonie Nr. 104. Die ganze Serenade bezaubert durch melodische Einfälle, Frische und Lebendigkeit!
Zum letzten Mal vom Philharmonischen Orchester Augsburg gespielt:
Strauss: Augsburger Erstaufführung
Dvorák: Augsburger Erstaufführung Brahms: 08. Oktober 1973
Musikalische Leitung: Marco Boemi
Termine: Mo 06.04.09 + Di 07.04.09 www.theater1.augsburg.de

