Auftakt der Jubiläumssaison war am Freitag, 9. Oktober in der Beethovenhalle. Gespielt wurden Mozarts Ouvertüre zur "Hochzeit des Figaro", die "Symphonie espagnole" d-moll für Violine und Orchester von Edouard Lalo und Ludwig van Beethovens "Symphonie Nr. 5".
Vor 50 Jahren gründete Professor Heribert Beissel die Klassische Philharmonie Bonn und auch in der Saison 2009/2010 bleibt er tonangebend.
Geprägt wird die Jubiläumsspielzeit weiterhin von der "Wiener Klassik", mit der das Orchester Abonnentenreihen in Berlin, Hamburg, Bremen, Hannover, Bielefeld, Düsseldorf, Wiesbaden, Karlsruhe, Nürnberg, Stuttgart und München gestaltet.
Schwerpunkt des künstlerischen Schaffens ist Bonn; hier gibt es neben der "Wiener Klassik" auch die "Poppelsdorfer Schloßkonzerte" sowie Serenaden- und Matinéekonzerte unter Beissels Leitung.
Die Erfolgsgeschichte hatte 1958 begonnen, als Beissel - damals 1. Kapellmeister an der Bonner Oper - das Chur-Cölnische Instrumentenensemble gründete, das wenige Jahre später zum Chur-Cölnischen Orchester erweitert wurde. 1968 kam ein eigener Chor hinzu, 1986 folgte die Umbenennung in Klassische Philharmonie Bonn.
Zeitgleich hatte die Konzertserie "Wiener Klassik" Premiere, bei der Werke von Haydn, Mozart und Beethoven, aber auch von Zeitgenossen, Schülern und Adepten im Mittelpunkt stehen.
Chefdirigent ist Professor Beissel, dessen Laufbahn von der Oper Bonn zu den Hamburger Symphonikern und schließlich als Generalmusikdirektor des Landes Sachsen-Anhalt zum Philharmonischen Orchester Halle führte. Er ist zudem Gastdirigent im In- und Ausland und kann eine ausgedehnte Diskographie vorweisen.
Der der Klassischen Philharmonie angegliederte Chur-Cölnische Chor ist mehrfacher Preisträger von internationalen Wettbewerben und hat schon Auslandsgastspiele in aller Welt gegeben.

