Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 43 Es-Dur Hob. I:43 („Merkur“)
Stefano Gervasoni
Sonata sopra Sancta Maria. Ricreazione da Claudio Monteverdi per Orchestra
Johannes Brahms
Klavierquartett g-Moll op. 25 für Orchester bearbeitet von Arnold Schönberg
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Dirigent Thomas Dorsch
Zum Programm
Der Blick in die Vergangenheit setzt schöpferische Energien frei: Für Brahms stand das Komponieren ganz im Zeichen der Auseinandersetzung mit der Wiener Klassik Beethovens, aber auch Haydns. Schönberg wiederum war ein großer Bewunderer des Hamburger Komponisten. Seine Bearbeitung des Klavierquartetts, die Brahms’ Kammermusik zu einer veritablen 5. Sinfonie werden ließ, begründete er nicht ohne Stolz: „1. Ich liebe das Stück. 2. Es wird selten gespielt. 3. Es wird immer schlecht gespielt, weil der Pianist desto lauter spielt, je besser er ist, und man nichts von den Streichern hört. Ich wollte einmal alles hören, und das habe ich erreicht.“
Ganz anders dagegen der Zugriff des 1962 geborenen Stefano Gervasoni auf Überkommenes: Material aus Monteverdis „Marienvesper“ verwickelt der für seine irisierenden Klangkompositionen bekannte Italiener in ein raffiniertes Wechselspiel subtilster Abwandlungen.
Zum Dirigenten
Thomas Dorsch, 1. Kapellmeister am Staatstheater Mainz, studierte Dirigieren u. a. in Meisterkursen bei Jorma Panula, Neeme Järvi, Esa-Pekka Salonen sowie bei Norbert Balatsch und Johannes Mikkelsen. Er war Stipendiat des Forums Junger Deutscher Komponisten, des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Stiftung der FAZ und nahm an Wettbewerben teil, darunter der International Sibelius Conducting Competition Helsinki und der Pärnu David Oistrakh conducting competition in Estland.
23. und 24. Januar 2009 um 20 Uhr, Großes Haus
Auftakt! Einführung zum Konzert mit Anne do Paço jeweils um 19 Uhr, Orchestersaal
Infos unter:www.staatstheater-mainz.com


