Fulminante Orchesterkonzerte, facettenreiche Kammermusik, gefeierte Solisten – im Dialog zwischen den bedeutenden und prägenden Stimmen der internationalen Klassikszene und dem einzigartigen kulturellen und historischen Umfeld präsentieren die 1978 gegründeten Dresdner Musikfestspiele alljährlich ein hochkarätiges Programm von außergewöhnlicher Dichte und Vielfalt.
Auch in der Festspielsaison 2015 vom 13. Mai bis 7. Juni werden wieder rund 2.500 Künstler und Mitwirkende auf und hinter der Bühne Dresden in eine pulsierende Festspielstadt verwandeln. Rund 20 stimmungsvolle Spielstätten von barocken Bauten bis zur modernen Architektur einer Manufaktur schaffen einzigartige Verbindungen von Raum und Musik und Möglichkeiten für kreative, lebendige Konzeptionen.
»Bei den Musikfestspielen verbindet sich die Ausstrahlung von Interpret und Werk mit der besonderen Aura und Geschichte der jeweiligen, wie maßgeschneiderten Spielstätte zu einem kraftvollen Erlebnis, das durch seine Ausschließlichkeit Künstler und Zuhörer auf besondere Weise verbindet«, diese Botschaft ist für Intendant Jan Vogler wesentlich und bestimmt die Entwicklung der Programme.
Festspiele in Deutschland
Seit der Saison 2009 ist der Cellist Intendant der Dresdner Musikfestspiele. Seine Vision ist es, durch die wachsende Strahlkraft der Musikfestspiele »Dresdens Attraktivität als weltoffene, vielfältige und lebendige Kulturmetropole nachhaltig zu stärken und zur wichtigsten Kraft Deutschlands in der internationalen Festival-Landschaft zu machen«. Kooperationen mit renommierten Dresdner Institutionen wie der Sächsischen Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem Dresdner Kreuzchor aber auch mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, dem Europäischen Zentrum der Künste – Hellerau oder dem Staatsschauspiel Dresden runden dieses Bild ab.
So hat sich das Festival zu einem bedeutenden Anziehungspunkt für ein Konzertpublikum und Künstler aus aller Welt entwickelt und die Festspielstadt Dresden zählt zu einer der attraktivsten Destinationen im Kulturtourismus.
»Dresden is now one of the great festival cities of Europe: a combination of wonderful artists in amazing venues special to a city that now counts (encore) among the marvels of Europe.« (Daily Telegraph, 2012)
Dresdner Festspielorchester
Eigenkonzipierte außergewöhnliche Projekte im Rahmen der Festspiele widmen sich im Besonderen der Kultur- und Musikstadt Dresden und prägen ihre kulturelle Landschaft. So wurde das Dresdner Festspielorchester ganz im Geist des legendären »Orchestra di Dresda« gegründet. Die Hofkapelle August des Starken galt in der kulturellen Blütezeit Dresdens im 18. Jahrhundert als die beste in ganz Europa und vereinte die bedeutendsten Instrumentalisten ihrer Zeit. Ganz in dieser Tradition formieren sich einige der besten Musiker der historischen Aufführungspraxis aus den renommierten europäischen Alte-Musik-Ensembles. Mit großer Entdeckerfreude, Präzision und einem feinen Gespür für authentische Interpretationen spürt das Dresdner Festspielorchester dem Originalklang verschiedener Epochen nach und schließt so eine Lücke im Musikleben der Stadt.
Festspiele in Dresden
Schon bei seiner umjubelten Premiere im Rahmen der Festspiele 2012 konnte der Klangkörper unter der Leitung von Ivor Bolton und mit dem gefeierten italienischen Geiger Giuliano Carmignola als Konzertmeister Publikum und Presse mit Virtuosität und vitaler Spielfreude überzeugen. Nach Konzerten mit Werken der Klassik und des Dresdner Barock würdigte das Dresdner Festspielorchester im dritten Jahr seines Bestehens den Jubilar Richard Strauss mit der Wiederentdeckung seiner in Dresden uraufgeführten »Feuersnot«. 2015 stehen Schumann und dessen Dresdner Schaffen im Mittelpunkt.
Im Konzert am 17. Mai in der Semperoper treffen das Orchester und Ivor Bolton auf die Ausnahmegeigerin Isabelle Faust in Beethovens Violinkonzert. Zuvor ist das Orchester in der Eröffnungsgala mit einem an Höhepunkten reichen Programm mit Arien von Rossini und Verdi oder Bizets »Carmen-Suite« zu erleben.
»MusiX«
Das neue Education-Programm der Dresdner Musikfestspiele »MusiX« (Konzert plus X=»MusiX«) bietet Raum für spannende Entdeckungen, öffnet neue Türen und will Begeisterung und Wissen teilen. Mit vielen Zusatzangeboten und Formaten hält es für jeden Besucher etwas bereit: Einführungen, Künstlerbegegnungen und -gespräche oder Workshops eröffnen Zugänge zu klassischer Musik; im Dialog mit Bildender Kunst oder Wissenschaft lassen sich neue Perspektiven und Klangräume entdecken. So bieten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden themenbezogene Konzerteinführungen an und die Reihe »Sound & Science« in Kooperation mit der TU Dresden spürt zum Beispiel Phänomenen nach, die Künstler wie Wissenschaftler gleichermaßen faszinieren.
»Bohème 2020«
Eine besondere Form der Nachwuchsförderung feierte 2014 Premiere: Die »Bohème 2020« versammelte junge Talente verschiedener Sparten, um einen energiegeladenen künstlerischen Austausch zu initiieren und ihrer Spontaneität Raum zu geben. Im Jahr 2015 wird es eine Fortsetzung dieses Projekts geben.
Die 38. Saison der Dresdner Musikfestspiele lädt vom 13. Mai bis 07. Juni 2015 zu einer facettenreichen Reise zwischen Feuer und Eis, zu einem Spiel mit den Temperamenten und Temperaturen der Musik des Nordens und des Südens ein.
Dresdner Musikfestspiele
An der Dreikönigskirche 1
01097 Dresden
Susanne Lutz
Leitung Kommunikation und Sponsoring
presse@musikfestspiele.com
Stand: Oktober 2014


"Bei den Musikfestspielen verbindet sich die Ausstrahlung von Interpret und Werk mit der besonderen Aura und Geschichte zu einem kraftvollen Erlebnis, das durch seine Ausschließlichkeit Künstler und Zuhörer auf besondere Weise verbindet", sagt Intendant Jan Vogler. © Jim Rakete
Bohème 2020 © Oliver Killig
The Knights meet Bohème 2020 © Oliver Killig
The Knights © Oliver Killig