Die Vorbereitungen für das 31. Filmfestival Max Ophüls Preis, das vom 18. bis zum 24. Januar 2010 stattfindet, laufen auf Hochtouren. Pünktlich zur kalten Vorweihnachtszeit beginnt der Verkauf der Festivalpässe, mit denen Sie man sich auf das Festival einstimmen kann.
Im Hauptwettbewerb werden 15 Filme vertreten sein. Schwerpunktthema ist die Heimat-, Perspektiv- und Orientierungslosigkeit in einer globalisierten Welt. Die Jury ist in diesem Jahr u. a. mit dem Schauspieler Simon Verhoeven und den Regisseure Marco Kreuzpaintner sowie Thomas Imbach prominent besetzt. In insgesamt 13 Kategorien des Filfestivals werden Preise von insgesamt 100.000 € vergeben.
Schon vormerken kann man sich den Termin für die Blaue Stunde, die traditionell das Festival einläutet und den Startschuss für den Vorverkauf von Karten für Festivalfilme, Filmparty und Preisverleihung gibt: Sie findet am 8. Januar 2010 um 19.30 Uhr im Innenhof der Stadtgalerie statt.
Filmfestival 2009: Hauptpreis an "Universalove" von Thomas Woschitz
Die Preisträger des 30. Filmfestivals Max-Ophüls-Preis:
Sieger und Preisträger des Max-Ophüls-Preises 2009: Der Film "Universalove" des Österreichers Thomas Woschitz.
Der Hauptpreis ist mit 18.000 Euro dotiert.
Darstellerpreise: Sergej Moya und Irina Potapenko.
Der Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten: Arash T. Riahi und sein Film "Einen Augenblick Freiheit".
Publikumspreis: "Ganz nah bei dir" von Almut Getto.
Die weiteren Preise:
Kurzfilmpreis: Schautag (Regie: Marvin Kren)
Preis für mittellange Filme: Torpedo (Regie: Helene Hegemann)
Dokumentarfilmpreis: Aias (Regie: Jens Junker)
Interfilmpreis: Ein Augenblick Freiheit (Regie: Arash T. Riahi)
Preis der Schülerjury: Kleiner Sonntag (Regie: Philipp Ramspeck)
Filmmusikpreis: So glücklich war ich noch nie (Regie: Alexander Adolph)
Förderpreis der Defa-Stiftung: Ein Teil von mir (Regie: Christoph Röhl)
SR-/ZDF-Drehbuchpreis: Der Architekt (Regie: Ina Weisse)
Hintergrund:
Bedeutendstes Nachwuchsfilmfestival im deutschsprachigen Raum
Das Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis engagiert sich seit seiner Gründung für den jungen deutschsprachigen Film. Es versteht sich als wichtigstes Forum für die Förderung neuer Talente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und kann für sich beanspruchen, das einzige explizite Nachwuchsfilmfestival im deutschsprachigen Raum zu sein.
Beim Filmfestival Max Ophüls Preis 1979 waren 500 Zuschauer, inzwischen hat sich das Festival mit mehr als 30 000 Zuschauern, 1000 Fachbesuchern und einem klaren Bekenntnis zum deutschsprachigen Nachwuchsfilm einen soliden Stand in der Festivallandschaft erobert. Eine steigende Zahl von Filmeinreichungen, hochkarätige Gäste aus der Filmbranche und Fachpresse, sowie stetig wachsendes Interesse beim Publikum beweisen, dass das Festival ein wichtiges Kulturereignis ist. Dies ist nicht zuletzt der konstanten Unterstützung von Stadt und Land zu verdanken.
Quelle: www.saarbruecken.de

