Gesellschaft Freunde der Künste

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Design trifft Samba

3.000 Sambistas mit Straußenfederkronen und Glitzerkostümen in der Eventhochburg Coburg

Dass ausgerechnet eine oberfränkische Mittelstadt als kreativer Leuchtturm in Deutschland hervorsticht, ist nicht zuletzt dem kreisrunden Globe Coburg zu verdanken, wo das Landestheater derzeit seinen Schauspiel-, Ballett-, Opern- und Konzertinszenierungen Raum im Designobjekt gibt.

Doch ihre wahre Strahlkraft entfaltet die bayerische Kulturmetropole während des Sommers:

Dann rockt etwa Kultband Wanda die Open-Air-Bühne in der Kulturfabrik Cortendorf mit Wiener Schmäh und Marius Müller-Westernhagen heizt die Stimmung vor historischer Kulisse auf dem Schlossplatz an. 

Noch bunter wird’s, wenn 3.000 Sambistas mit Straußenfederkronen und Glitzerkostümen wie Farbkleckse zwischen den mittelalterlichen Gemäuern tanzen.

Einheimische und Gäste der Urlaubsregion Coburg.Rennsteig feiern vom 12. bis 14. Juli das größte internationale Samba-Festival außerhalb Brasiliens.

Seit 1992 fester Bestandteil im Eventprogramm, macht die Veranstaltung Coburg zur Samba-Hauptstadt Europas.

An die 3.000 Künstler zaubern mit bunten Federn, schwingenden Hüften und heißen Beats brasilianisches Flair in die gesamte Innenstadt, darunter Stars wie die amtierende Königin des Karnevals 2024 von Rio de Janeiro und ihre 1. Prinzessin.

Drei Tage herrscht Ausnahmezustand in der Vestestadt – es wird getanzt, getrommelt, gesungen und gefeiert.

Brasilianische Rhythmen reißen hunderttausende Besucher mit sich und verwandeln die Coburger Altstadt in ein oberfränkisches Sambódromo.

36. Coburger Designtage: inspirieren, illustrieren, Ideen zum Leben erwecken

Die Kulturfabrik Cortendorf verwandelt vom 28. Mai bis 2. Juni 2024 Ideen in die Wirklichkeit. Austausch, Innovationen und Erlebnisse im Zeichen kreativen Schaffens stehen für fünf Tage im Mittelpunkt der Coburger Designtage.

Bereits zum 36. Mal treffen sich dort Kunst- und Kulturschaffende und machen die Vestestadt zum Zentrum der Kreativwirtschaft.

Die Kulturfabrik ist auf dem Gelände einer ehemaligen Porzellanfabrik entstanden, die durch das Zusammenspiel verschiedener Ateliers und Proberäume zu neuem Leben erwacht ist.

Die Designtage 2024 stellen passend dazu das Thema „Co-Creation“ in den Fokus.