3. SINFONIEKONZERT :
Pjotr Iljitsch TschaikowskijKonzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 Sergej RachmaninowSinfonische Tänze op. 45, Solistin Evgenia Rubinova, KlavierPhilharmonisches Staatsorchester Mainz, Dirigentin Catherine Rückwardt
Mit der feurigen Introduktion, die geradezu zum Sinnbild alles exzessiven Tastenvirtuosentums wurde, hebt sich der Vorhang zu einem der phänomenalsten Klavierkonzerte, dessen differenzierte Feingliedrigkeit im Innern in krassem Gegensatz zu den stürmischen Außenteilen steht: Tschaikowskijs op. 23.
Als würde er sein gesamtes Leben Revue passieren lassen, hat Rachmaninow in seinem letzten, 1940 im amerikanischen Exil komponierten op. 45 all seine kompositorischen Errungenschaften noch einmal gebündelt. Exzentrische Rhythmen stampfen gegen schleichend-fatale Trauerklänge an, das schattenhaft-unheimliche Zwielicht eines im Walzertakt daherkommenden Danse macabre weicht schließlich einem glanzvollen Triumphieren. Entstanden sind „wirbelnde Tänze des Lebens“ von grandioser Meisterschaft.
Zur Solistin
„Funkensprühende Intensität“, „eine wunderschöne Synthese von Herz und Kraft“ und ein „Gestaltungswille“, der auch Raum lässt „für die Pranke der Klavierlöwin“ rühmte die Presse das Spiel der Lev-Natochenny-Meisterschülerin Evgenia Rubinova. Ihren internationalen Durchbruch erzielte die junge, in Taschkent geborene Pianistin 2003 mit dem Gewinn der Silbermedaille beim Internationalen Klavierwettbewerb in Leeds. Seither gastiert sie auf vielen großen Konzertpodien, darunter zuletzt die Berliner Philharmonie, das Wiener Konzerthaus und die Alte Oper Frankfurt.
Infos und Karten unter: www.staatstheater-mainz.com
28. und 29. November 2008 um 20 Uhr, Großes Haus


