Daniele Gatti ist seit September 2008 als Nachfolger von Kurt Masur Chefdirigent des Orchestre National de France. Ab September 2009 wird er das Amt des Chefdirigenten am Opernhaus Zürich antreten. Gatti war von 1996 bis 2009 Musikdirektor des Royal Philharmonic Orchestra, dem er ab September weiterhin als Conductor Laureate verbunden bleiben wird. Von 1992 bis 1997 war er Chefdirigent des Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, von 1994 bis 1997 Erster Gastdirigent am Royal Opera House Covent Garden und von 1997 bis 2007 Direktor des Teatro Comunale di Bologna. Daniele Gatti ist Mitglied der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. 2005 wurde ihm von der Vereinigung der italienischen Musikkritiker der Premio Abbiati verliehen.
Als Gastdirigent leitete Daniele Gatti einige der angesehensten Orchester der Welt. Regelmässig dirigiert er die Wiener Philharmoniker, das Koninklijk Concertgebouworkest, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Münchner Philharmoniker, das Orchestra Filarmonica della Scala, das New York Philharmonic, das Boston Symphony Orchestra und das Chicago Symphony Orchestra. Eine besonders enge Beziehung verbindet ihn mit der Wiener Staatsoper und dem Mailänder Teatro alla Scala. An der Wiener Staatsoper leitete er einige Neuproduktionen: 2002 Verdis «Simon Boccanegra», 2006 Schönbergs «Moses und Aron» und Verdis «Otello», 2007 Mussorgskis «Boris Godunow». Am Teatro alla Scala dirigierte er 2007 Wagners «Lohengrin», 2008 Bergs «Wozzeck» und eine Neuproduktion von Verdis «Don Carlo», mit welcher er im Dezember 2008 die neue Saison eröffnete.
Zu Beginn der Spielzeit 2009/10 ist Daniele Gatti mit dem Orchester der Mailänder Scala auf Tournee in Japan, wo er «Don Carlo» dirigieren wird. Im April 2010 wird Gatti an der Mailänder Scala Alban Bergs «Lulu» dirigieren, eine Produktion, die er auch im Juni im Rahmen der Wiener Festwochen leiten wird. Eine Neuproduktion von Verdis «Macbeth» führt ihn im Dezember 2009 zurück an die Wiener Staatsoper. Als erste Produktion in seiner neuen Funktion als Chefdirigent der Zürcher Oper übernimmt er im Januar 2010 die musikalische Leitung von Strauss’ «Elektra». Diese Oper wird er im gleichen Jahr in einer Neuproduktion auch bei den Salzburger Festspielen dirigieren. Im Sommer 2010 kehrt er zurück nach Bayreuth, wo er den «Parsifal» leiten wird, den er bereits zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele 2008 dirigierte. Im Oktober dirigiert Gatti «Aida» an der Metropolitan Opera New York, wo er bereits 1994 mit einer Neuproduktion von «Madama Butterfly» sein Debut gab.
Im Mai 2010 dirigiert Daniele Gatti zur Eröffnung der Wiener Festwochen mehrere Konzerte mit den Wiener Philharmonikern und geht mit dem Orchester auf Europatournee. Er leitet in Amsterdam und auf einer Tournee Konzerte mit dem Concertgebouworkest und dirigiert das Philadelphia Orchestra sowie das Orchester der Mailänder Scala. Während der ganzen Saison gibt Gatti Konzerte mit dem Orchestre National de France, sowohl in Paris als auch im Rahmen einer Tournee. Er leitet das Orchestre National de Paris ferner in einer «Falstaff»-Produktion im Théâtre des Champs-Élysées.
Das Repertoire der amerikanischen Sopranistin Laura Aikin umfasst zahlreiche Partien vom Barock bis zur Moderne. Laura Aikin ist bereits an führenden Opernhäusern in Europa und den USA aufgetreten, so zum Beispiel am Teatro alla Scala di Milano, der Wiener Staatsoper, der Opéra Bastille in Paris, dem Gran Teatro del Liceu in Barcelona oder der Metropolitan Opera in New York.
Sie arbeitete mit weltbekannten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Lorin Maazel, Riccardo Muti, Giuseppe Sinopoli, Donald Runnicles, Zubin Mehta und Nikolaus Harnoncourt.
Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin hat Aikin sich darüber hinaus als Lied- und Konzertsängerin etabliert und trat in diesem Zusammenhang zum Beispiel in New York, Melbourne, Edinburgh und Salzburg auf.
Dirigent: DANIELE GATTI
Orchester: Orchester der Oper Zürich
Sopranistin: Laura Aikin
«Hommage an Zürich»
Paul Hindemith (1825-1963)
Sinfonie "Mathis der Maler" (1933/34)
Alban Berg (1895-1935)
Symphonische Stücke aus der Oper "Lulu" ("Lulu-Suite") (1934)
Richard Wagner (1813-1883)
"Tristan und Isolde", Vorspiel und "Liebestod"
Opernhaus Zürich: www.opernhaus.ch
Tonhalle: am Sonntag den 31.1.2010, 11:15-13:45


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