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zurück an Orte, wo alles begann

20. Tanzwoche Dresden, 20. bis 29. April 2011 - mit einem Osterbrunch am Ostersonntag und einer cineastischen Überraschung

20 Jahre Tanzwoche Dresden. Das, so D.G.J. Skowronek Mitbegründer und Leiter des Festivals, ist „Wandel mit Konstanz“. Ergebnisse des Wandels finden sich in der Jubiläumsausgabe da, wo Neuerungen ins Programm gekommen sind, erstmalig oder schon in Fortsetzung.

So gibt es wieder im tjg.theater junge generation Tanztheater für die Jüngsten und im Theaterhaus Rudi präsentiert sich mit dem Leipziger Tanztheater eine der erfolgreichsten deutschen semiprofessionellen Gruppen.

Neu ist die Zusammenarbeit mit dem Thalia Kino und der Filmgalerie Phase IV. Spezielle Filmprogramme erinnern daran dass vor 85 Jahren Gret Palucca in Dresden ihre Schule eröffnete. Ob der umstrittene Film „Black Swan“ ein Kunstwerk oder ein Machwerk ist wird ein Streitgespräch unter Experten klären oder nicht.

Zudem gibt es einen Osterbrunch am Ostersonntag mit einer cineastischen Überraschung.


Die 20. Tanzwoche kehrt mit ihrem Programm zurück an Orte, wo alles begann. Keine Frage, keine Tanzwoche ohne projkettheater mit dem Café als Zentrum nach den Aufführungen.

Zur ersten Tanzwoche wurde in der Kuppel der Yenidze performt, zur 20. Tanzwoche fügt sich das aktuelle Angebot des dort ansässigen Veranstalters „1001. Märchen&Geschichten“ mit einem typischen Programm ins Geschehen.

Die kleine szene in Mary Wigmans ehemaliger Villa ist geschlossen, zur Tanzwoche öffnet sie ihre Tür. Die Schweizer companie drift war hier mehrfach zu Gast, jetzt begibt sie sich mit den Landsleuten der compagnie BewegGrund auf Shakespeares Spuren und lotet zugleich aus, welche Möglichkeiten bei unterschiedlichen körperlichen Befähigungen entdeckt werden können.


In einem weiteren Projekt aus Wien werden Menschen mit und ohne Behinderungen ein Tanztheaterstück aufführen, eine Hommage an Chopin kommt in modernen Choreografien aus Hannover und den Niederlanden nach Dresden. In Hellerau bringt DEREVO ein Musiktheater zur Uraufführung, „Tropfen im Ozean“ heißt die Beschäftigung mit dem Phänomen der Neo-Folklore.


Insgesamt werden in den zehn Tagen der 20. Tanzwoche an 12 Orten 50 Veranstaltungen zu erleben sein, darunter Angebote von Mitgliedern der neuen Vereinigung TanzNetzDresden, MS Tanzwerk aus Mannheim, SonusDos - Janett Rühl und Arnd Müller- aus Spanien, die melancholischen Spaßmacher vom Jolly Jumps Theatre aus Prag oder Jószef Trefeli mit seiner Compagnie aus der Schweiz zusammen mit Sum Of Ist Parts aus Australien.

Jelena Ivanovic kommt mit ihrem Clan und THE DUSA ORCHESTRA ins Societaetstheater, zum ersten Mal in Dresden ist das Nostos-Tanztheater aus Heidelberg, die belgische Compagnie Irene K. lädt zu einem Parcours für das Publikum, am Fürstenzug ist zum 16. Mal „trajekt“ mit Udo Zickwolf & Oliver Augst zu erleben, die carrot dancers werden überraschend im Stadtgebiet auftauchen und was dann passiert wird per Video abends im Foyer des projekttheaters zu sehen sein.

Aus Berlin kommt die wee dance company und die 73jährige Jazz-Legende Gunter Hampel improvisiert mit blutjungen Breakdancern. Zum Finale, am Welttag des Tanzes, steigt ein Tanz-Fest für alle in der Scheune. Festlich wird die 20. Tanzwoche mit einer Jubiläumsgala eröffnet.

Am 20. April gibt es im Kleinen Haus des Staatschauspiel Tanz in vielen Facetten, präsentiert von Mitglieder aller sächsischen Ballette und Tanztheater, der freie Szene, Gästen aus Prag, Berlin, Dessau und Schwerin.

Das Spektrum reicht vom neoklassischen Pas de deux bis zu waghalsigen Varianten der Breakdancer-Kunst. Prominente Profis und der Dresdner Nachwuchs auf einer Bühne. Überraschungsgäste sorgen für das Flair der internationalen Tanzszene.


Für Tanzwochenchef D.G.J. Skowronek lädt das Programm ein zum „Finden und BeSuchen“. Schirmherrin Helma Orosz findet dass die Tanzwoche Dresden sich zu einem festen Event auf hohem internationalen Niveau etabliert habe und eine alljährliche Bereicherung im Dresdner Kulturkalender sei. „Ich hoffe und wünsche mir, dass das so bleibt.“, so die Oberbürgermeisterin. Gar kein Widerspruch.       
bmg

Boris Michael Gruhl
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