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50 MILLIONEN BÄUME WELTWEIT

10.000 BÄUME FÜR DEN SCHWARZWALD - Wiederaufforstung der Umweltstiftung Fondation Yves Rocher im Schwarzwald

Im Juni 2007 traf Jacques Rocher, der Präsident der Umweltstiftung Fondation Yves Rocher in Nairobi mit Wangari Maathai zusammen. Die Friedensnobelpreisträgerin von 2004 ist Patin der Kampagne „Plant for the Planet“ des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), das die Pflanzung von einer Milliarde Bäumen vorsieht.

Jacques Rocher, Sohn des Firmengründers Yves Rocher,  verpflichtet sich zu diesem Zeitpunkt, eine Million Bäume zu pflanzen. Doch bereits kurze Zeit später verstärkt die Umweltstiftung Fondation Yves Rocher ihr Engagement gegenüber dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen und verpflichtet sich bis 2015 zur Pflanzung von 50 Millionen Bäumen weltweit.

Auch in Deutschlands Wäldern setzt sich die Fondation Yves Rocher im Rahmen der Plant for the Planet-Kampagne ein. Nach der Pflanzung von 10.000 Bäumen im Nationalpark Harrz forstet die Umweltstiftung jetzt gezielt im Schwarzwald auf.

 

 

Pflanzung von 10.000 Bäumen im Nordschwarzwald vom 9. – 29. Oktober

 

Die Fondation Yves Rocher engagiert sich durch gezielte Wiederaufforstung für die Biodiversität im Nordschwarzwald. Vom 9. bis 29. Oktober pflanzt die Umweltstiftung 10.000 Bäume im Nordschwarzwald bei Forbach, 30 Kilometer südlich von Karlsruhe. Dieses Engagement der Umweltstiftung ist Teil der weltweiten Kampagne Plant for the Planet.

Am 10. Oktober 2011 vollzog Jacques Rocher, Präsident der Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ und Direktor für nachhaltige Entwicklungen in der Unternehmensgruppe Yves Rocher, gemeinsam mit Stephan Wehner, Geschäftsführer der Organisation Bergwaldprojekt e.V. den Spatenstich für die ersten der insgesamt 10.000 Bäume. Bei Nebel in hochmontaner Lage wurden am Tag des Spatenstichs auf einer Fläche, die 1999 von Sturm Lothar verwüstet wurde, 350 Bäume als ein Biotop für Auerwild gepflanzt: 300 Schwarzwaldkiefern und 50 Lärchen.

Jacques Rocher zeigte sich sehr beeindruckt: „Mit seinen Höhenlagen ist der Schwarzwald eine sehr schöne und beeindruckende Landschaft. Soweit das Auge reicht, gibt es hier Bäume. Auch wenn es unglaublich scheint, ist dennoch eine gezielte Wiederaufforstung von verschiedenen Standortheimischen Baumarten zur Förderung der Artenvielfalt absolut notwendig.“

 

Im Schwarzwald dominieren anfällige Monokulturen. Diese Fichtenwälder sind ökologisch instabil und begünstigen Schädlingsbefall und Windbruch. Das Ziel der  Wiederaufforstung im Nordschwarzwald durch die Fondation Yves Rocher ist es, einen Beitrag zu Schaffung stabiler Mischwälder zu leisten. Gepflanzt werden  standortgerechte stabile Mischbaum-Arten, wie  Bergahorn, Eschen, Mehlbeeren etc. Dies ist für die Artenvielfalt im Nordschwarzwald eine ökologische Notwendigkeit. Denn ein stabiler Mischwald bietet einen Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Stabile Mischwälder schützen den Boden, da flächiger Zusammenbruch des Waldes unwahrscheinlich ist und sie sind für den Erholungssuchenden attraktiver. Der  Umbau des Waldes ist nötig, damit der Wald den Klimaveränderungen widerstehen kann. Die Fichte allein ist nicht zukunftsfähig, nur

 

Mischwälder können gegen den Klimawandel bestehen. Mit der Wiederaufforstung von 10.000 Bäumen im Schwarzwald engagiert sich Yves Rocher gezielt für vermehrte Biodiversität in dieser Region.

 

Wiederaufforstung zur Förderung der Biodiversität

 

Auf einer Fläche von rund fünf Hektar werden an 5 Standorten 10.000 Bäume gepflanzt. 1500 Bergahorn und 500 Eschen werden als Mischbaumarten gezielt in bestehende Baumbestände auf besseren Standorten gepflanzt.

1500 Europäische Lärchen, 2500 Kiefern und 500 Mehlbeeren werden in hochmontanen Lagen gepflanzt. Desweiteren wird auf Freiflächen, die durch Sturm oder Befall von Borkenkäfern entstanden sind, wiederaufgeforstet. In den Hochlagen führt dies zur Verbesserung des Lebensraumes der hochmontanen Arten.

Die Pflanzung von3500 Weißtannen hat zum Ziel, den Bergmischwald weiter zu stabilisieren. Die Weißtanne wird Voranbau gesetzt, d.h. die Tanne wird unter dem Schutz von Altbäumen der Fichte zunächst gepflanzt, die dann später zusammen mit der Buche, die nächste stabile Mischwaldgeneration bildet. Die Tanne stabilisiert mit ihrer Pfahlwurzel die Bestände und ist gegen Trockenheit besser angepasst als die Fichte.

 

Das Ziel der gesamten Wiederaufforstung der 10.000 Bäumen sind lichte, stufige Wälder mit Beerkrautsträuchern, wie zum Beispiel Heidelbeere, Preiselbeere und in moorigen Bereichen die Rauschbeere. Denn diese bieten Lebensraum für Auerwild und andere hochmontane Tier- und Pflanzenarten, wie z.B. Arnica montana und trockene Pfeifengraswiesen

 

Partner der Umweltstiftung Yves Rocher ist für die Wiederaufforstung im Schwarzwald die Organisation Bergwaldprojekt e.V. Seit 20 Jahren engagiert sich das Bergwaldprojekt e.V. als NGO aktiv für den Schutz und Erhalt der Waldökosysteme. Das Bergwaldprojekt e.V. ist die größte aktive Waldschutzorganisation in Europa. Sie organisiert an vielen Einsatzorten Arbeitswochen mit Freiwilligen in der Schutzwaldsanierung und im natürlichen Waldumbau. Mehr als 20.000 Menschen haben daran mitgearbeitet.

 

 

Wiederaufforstung von Pflanzung von 10.000 Bäumen der Fondation Yves Rocher                     im Nordschwarzwald vom 9. – 29. Oktober/  Liste der Baumarten und der Standorte

 

Die 10 000 standortheimischen Bäume werden auf einer Gesamtfläche von 5 ha im Landkreis Forbach in den Forstrevieren Langenbrand, Bermersbach und Gausbach                 wie folgt gepflanzt.

-       3500 Weißtannen auf einer Voranbauflächen im Revier Langenbrand

-       1500 Bergahorn (1000 im Revier Bermersbach, 500 Revier Gausbach)

-       500 Eschen auf einer Fläche im Revier Bermersbach

-       500 Mehlbeeren auf der Sturmhochfläche bei Schwarzmiss, Revier Gausbach,

-       2500 Schwarzwaldkiefern in Hochlagen für das Auerwild, 1500 auf der Fläche bei Schwarzmiss, Revier Gausbach, 1000 im Revier Bermersbach

-       1500 Lärchen in Hochlagen, 700 Stück in Gausbach, 800 in  Bermersbach

 

50 MILLIONEN BÄUME: EINE INVESTITION IN DIE ZUKUNFT

 

Mit „Plant for the Planet“ appelliert Yves Rocher in noch nie dagewesener Art und Weise für den Schutz der Artenvielfalt.

Die Pflanzung von 50 Millionen Bäumen weltweit durch die Fondation Yves Rocher ist ein großes Vorhaben, das vor allem in jenen Ländern umgesetzt wird, in denen eine Wiederaufforstung für das Weltklima am Sinnvollsten ist. Bis mitte September 2010 hat Yves Rocher bereits über 10 Millionen Bäume in rund zehn Ländern der Welt gepflanzt. Zum Beispiel in Indien, Brasilien, Senegal, Äthiopien.

 

Nachfolgend eine Übersicht der Länder und der lokalen Partnerorganisationen vor Ort, in denen die Fondation Yves Rocher Bäume pflanzt sowie der definierten Ziele:

 

MEXIKO – Ziel: 3,3 Millionen Bäume

Partnerorganisation (NGO): WWF

 

HAITI - Ziel: 15.000 Bäume

Partnerorganisation (NGO): Agronomes & Vétérinaires sans Frontières

 

BRASILIEN – Ziel:  70.000 Bäume primär in Mata Atlantica

Partnerorganisation (NGO): Instituto Terra

In Brasilien pflanzte Yves Rocher mit dem Instituto Terra 70.000 Bäume und bis zu 240 verschiedene Arten. So tragen wir zur Wiederaufforstung des Atlantischen Regenwalds „Mata Atlantica“ bei.

Das Abholzen von Bäumen und die Intensivtierhaltung haben dort Landschaft und Böden verändert und leider in großem Maße zu einem Verlust der Artenvielfalt beigetragen. Wenn man weiß, dass diese tropische Region weltweit zu den 25 Regionen mit der größten Artenvielfalt zählt, ist ihre Wiederaufforstung eine ebenso schwierige wie absolut lebenswichtige Aufgabe.

 

 

DEUTSCHLAND – Ziel: 10.000 Bäume im Schwarzwald, 10.00 Bäume für den Harz,

 

Partnerorganisation (NGO): Bergwaldprojekt

 

FRANKREICH -  Ziel: 30.000 Bäume in Landes

Partnerorganisation (NGO): ONF (Nationale französische Forstbehörde)

 

MAROKKO – Ziel: 10.000 Bäume

Partnerorganisation (NGO): Stiftung Mohammed VI für den Erhalt der Argan-Bäume

 

BURKINA FASO – Ziel: 50.000 Bäume in der Region Sanguié 

Partnerorganisation (NGO): Baobab 29

 

RUSSLAND -  Ziel: 3 Millionen Bäume primär in der Region Altai

Partnerorganisation (NGO): WWF

 

MADAGASKAR – Ziel: 200.000 Bäume in der Region Anjajavy

Partnerorganisation (NGO): L’Homme et l’Environnement

 

AUSTRALIEN – Ziel: 50.000 Bäume

Partnerorganisation (NGO): Aborna

 

INDIEN – Ziel: 10 Millionen Bäume 

Partnerorganisation (NGO): Isha Foundation

In Indien pflanzte Yves Rocher über das Projekt „Green hands“ der Stiftung Isha Foundation bereits 1 Million Bäume in Tamil Nadu. Diese Region ist heute stark von einer fortschreitenden Wüstenbildung bedroht. Durch das Anpflanzen von Bäumen kann das Wasser im Boden gespeichert und so dessen Qualität verbessert werden. Dies bewirkt, dass die umliegende Landwirtschaft auch bessere Erträge erzielen kann. Mangobäume, Jackfruchtbäume, Sapotillbäume und Kokospalmen sind einige der Bäume, die den Waldbestand stärken, der für die Ernährung und die wirtschaftliche Entwicklung der dortigen Bevölkerung lebensnotwendig ist.

SENEGAL – Ziel: 5 Millionen Bäume 

Partnerorganisation (NGO): Oceanium

Im Senegal pflanzte Yves Rocher mit der Organisation Océanium bereits 5 Millionen

 

Mangrovenbäume, um den Mangrovenwald von Casamance wieder aufzuforsten. In diesem Ökosystem findet man wahre Schätze der Artenvielfalt. Der Mangrovenwald ist Lebensraum für Krabben, Krustentiere und Fische, und bietet den Vögeln, die nach und nach wieder Einzug halten, Früchte und Samen. Er stellt außerdem eine natürliche Barriere für das Meersalz dar, das die Reisfelder verbrennt. Es ist somit leicht verständlich, dass diese Umgebung für die örtliche Bevölkerung, die direkt von all diesen natürlichen Ressourcen lebt, absolut lebenswichtig ist.

 

ÄTHIOPIEN – Ziel: 5,5 Millionen Bäume

Partnerorganisation (NGO): Green Ethiopia

In Äthiopien pflanzte Yves Rocher im Norden des Landes in der Region Tigray bisher gemeinsam mit der Stiftung Green Ethiopia 210 000 Bäume. Im Kampf gegen den herrschenden Hunger wurden massiv Wälder zugunsten der Landwirtschaft niedergebrannt. Heute kennen wir die verheerenden Auswirkungen dieser als „Brandrodung“ bezeichneten Vorgehensweise: Starke Erosion, Verarmung der Böden und eine rasant fortschreitende Dürre führen dazu, dass nichts mehr angebaut werden kann. Das Wiederanpflanzen von Bäumen kann zusammen mit einem wirksamen Bewässerungssystem zum Aufbau eines nachhaltigen Ökosystems beitragen: Speicherung des Wassers, Wiederansiedelung der Artenvielfalt und eine deutlich verbesserte Bodenqualität.

 

Ansprechpartner: Sabine Fesenmayr sabine.fesenmayr@yrnet.com