Lokalkrimis sind in Deutschland in aller Munde und erfreuen sich großer Beliebtheit – doch „Kaiserlei, mon amour" hebt sich dabei auf besondere Weise von der Masse ab.
Dieses Werk vereint mit Leichtigkeit drei herausragende Merkmale, die es zu einem absoluten Lesevergnügen machen:
Zunächst einmal brilliert der Roman durch eine meisterhafte Schreibkunst.
Die Sprache ist kunstvoll und mit viel Liebe zum Detail gestaltet, was jede Seite zu einem Genuss macht.
Hier merkt man, dass die Autoren Klaus-Dieter Stork und Jonas Wollenhaupt nicht nur leidenschaftliche Schriftsteller, sondern auch feinsinnige Sprachliebhaber sind.
Ein weiterer Pluspunkt ist die herausragende Recherche. Die Autoren haben es geschafft, die Stadt Offenbach in all ihren Facetten lebendig werden zu lassen.
Die Schauplätze sind nicht nur gut gewählt, sie tragen auch zur Atmosphäre bei und entführen uns in eine Stadt, die über Klischees hinausstrahlt.
Und dann ist da natürlich die packende Handlung. Kriminalhauptkommissarin Monika B. Schattenberg begibt sich in eine rasante Achterbahnfahrt, als sie am ersten Tag ihrer Versetzung in das hessische Offenbach mit einem brutalen Mordfall konfrontiert wird.
Ein verletzlicher junger Bulgare wird in einer Hochhausruine aufgefunden, und während Schattenberg versucht, sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden, tritt auch eine geheimnisvolle Figur aus ihrer Vergangenheit auf, die die Dinge noch komplizierter macht.
„Kaiserlei, mon amour" ist ein fesselnder Krimi, der auf fast 300 Seiten kaum aus der Hand zu legen ist.
Mit einer faszinierenden Protagonistin, interessanten Wendungen und einem eindrucksvollen Blick auf Offenbach ist dieser Roman ein variantenreiches Leseerlebnis.
Chapeau an das Autorenteam für dieses gelungene Werk.
Für nur 18 Euro im Fiftyfifty Verlag (https://fiftyfifty-verlag.de/product/kaiserlei-mon-amour/) erhältlich, ist dieser Krimi ein Muss für alle Liebhaber spannender Geschichten und feinster Sprache.
Fazit: Ein absolutes Highlight unter den Lokalkrimis
Sönke C. Weiss


Kaum aus der Hand zu legen ist „Kaiserlei, mon amour"