Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, glaubt auch das die Zensurmaschinen im Internet bald Realität werden. Also, ich glaube nicht das wir von der GFDK, von dem Urheberrecht etws haben, keinen Cent.
Lieber Herr Böhmer,
erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. In SachenUrheberrecht auf EU-Ebene zum Beispiel. Erst war es da, dann war es scheinbar weg - und jetzt kehrt es mit voller Wucht zurück. Hübsch hin und her.
Gilt übrigens auch für unsere geschätzte Bundesregierung. Die hat im Koalitionsvertrag, sonst von den Verfassern gerne als eine Art temporäre heilige Schrift gehandelt, einen ziemlich eindeutigen Satz stehen.
"Eine Verpflichtung von Plattformen zum Einsatz von Upload-Filtern (...) lehnen wir als unverhältnismäßig ab." Das hat aber niemand daran gehindert, diesen Passusder selbsterwählten pseudoheiligen Schriftzu ignorieren und eine Regelung zu befeuern, die genau solche Filter beeinhaltet. Nun ja, hübsch hin und her halt.
Ganz und gar nicht für hin und her, sondern eher für straight forward ist Thomas Strerath bekannt. Umso gespannter war die Branche, was bei Strerath nach Jung von Matt kommt. Das Ergebnis ist fast ein wenig zu unspektakulär und jetzt auch auf einer niegelnagelneuen Website zu bewundern:
Thomas Strerath führt nun sein eigenes Beratungsbüro. Die CDU, für die er schon bei Jung von Matt gearbeitet hat, bleibt ihm als Kunde erhalten. Vielleicht kriegt er ja hin, dass es dort etwas weniger hin und her ist.
Einen klaren Abend wünscht
Holger Schellkopf


Thomas Strerath: Der profilierte Werber arbeitet jetzt auf eigene Rechnung und weiter für die CDU. Foto: Foto: JvM

