Die Deutsche Post DHL wird in Deutschland keine Zustellungen mehr für den Lebensmittel-Lieferservice Amazon Fresh abwickeln. Der E-Commerce mit frischen Lebensmitteln bleibe bisher weit hinter den Erwartungen zurück.
So,so - Vor allem VW, der Deutschen Bank und Bayer trauen die Deutschen nicht zu, dass die Marken einen tieferen Sinn verfolgen. Das ist das zentrale Ergebnis der "Purpose"-Studie von Globeone.
Die Bild-Zeitung und die zu Vergleichszwecken untersuchten Parteien CDU und SPD, die Bundesregierung und Facebook zeigen eine besonders negative Wahrnehmung, bei Bürgern und Verbrauchern.
Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, schreibt mir dazu:
Lieber Herr Böhmer,
möglichst viel Profit – das war bisher das Ziel der meisten Unternehmen. Steigendes Wachstum, maximaler Umsatz, Kosteneinsparungen; darum drehten sich Quartal für Quartal, Jahr für Jahr sämtliche Entscheidungen.
Diese Zeit soll jetzt vorbei sein. In Zukunft wollen immer mehr Unternehmen ihr Handeln an ihrem "Purpose", ihrem tieferen Sinn, ausrichten. Sie wollen Unternehmensziele jenseits des Profits definieren.
Die Ambitionen sind da, an der Umsetzung hapert es noch. Zumindest in Deutschland sind viele noch nicht so weit. Eine Studie hat jetzt den "Purpose Readiness Index" ermittelt. Ihm zufolge schneiden in Deutschland vor allem Bosch, Continental, Rewe und Aldi gut ab. Dagegen steht neben Volkswagen auch die CDU schlecht da. Genauso wie die Bild-Zeitung.
Kann es ein Zufall sein, dass die Regierungspartei und neuestens auch die Boulevardmedien genau diejenigen sind, mit denen Youtuber Rezo in seinen letzten Videos abrechnet? Wohl kaum.
Einen schönen Abend wünscht
Verena Gründel


Die Bild-Zeitung, die Parteien CDU und SPD, und die Bundesregierung und Facebook zeigen eine besonders negative Wahrnehmung.
