Zwei Abschiede für immer (HuffPost und ORF bei Facebook), ein geplantes Comeback (Frau Renate und Dr. Oekter) und eine dramatische Enthüllungsgeschichte (wer steckt wirklich hinter den Nacktbildern von Jeff Bezos) - es gab schon langweiligere Starts in die neue Woche.
Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V
Lieber Herr Böhmer,
das kommt so oft nicht vor, sagt aber auch viel aus: Print ist der heutige Tagessieger. Eine Analyse, die bestätigt, welch starke Werbewirkung Print hat, ist die meist gelesene Meldung. Zurecht.
Denn hinter dieser Studie steckt das Multisense Institut für sensorisches Marketing, die im Auftrag der Creature-Initiative mehr als ein Jahr lang gut 300 internationale Studien zur Werbewirkung von Print und Druckveredelung unter die Lupe nahm.
Erkenntnis: Unternehmen, die nicht blindlings alles in Digitalwerbung stecken, profitieren im wahrsten Sinne des Wortes von ihrem Mediamix. Ein Ergebnis, das übrigens ausgerechnet für reine Digitalhäuser nicht überraschend zu sein scheint.
Denn gerade Online-Händler wie Hawesko, Zalando oder Dreamlines setzen erfolgreich seit Jahren auf die Mood-Situation ihrer Zielgruppen beim haptischen Erleben. Also auf Print.
Am Ende macht es der richtige Mix der Medien. Ein einziges Medium macht in der Regel noch keine Kampagne.
In diesem Sinne, machen Sie sich einen schönen Abend
Jochen Kalka


Unternehmen, die während des Digitalhypes nicht blindlings alles in die Digitalwerbung steckten, profitieren von Print. Foto: Creatura
