Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über das neue Konzept der Marken "Karstadt" und "Kaufhof".
Lieber Herr Böhmer,
die Marken Karstadt und Kaufhof sind wohl bald Geschichte. In Zukunft will Galeria Karstadt Kaufhof drei Typen von Warenhäusern präsentieren : Das „Weltstadthaus“, der „regionale Magnet“ und das „lokale Forum“.
Bis zu 60 der insgesamt 131 Filialen sollen vollständig umgebaut werden, der Rest zumindest teilweise.
In den regionalen Magneten soll es weniger eigene Verkaufsflächen geben und dafür mehr Raum für regionale Produkte und Servicebereiche wie etwa städtische Bürgerdienste. Das Ganze wird mit einer App vernetzt, über die auch Angebote der Partner gebucht werden können.
Vorstandschef Miguel Müllenbach kündigte im Interview mit dem „Handelsblatt“ an:
"Wir werden mit den Innenstädten verschmelzen und zu einem Wohlfühlstandort werden, an dem die Menschen Lust haben, ihre Freizeit zu verbringen, und ganz unterschiedliche Warengruppen kaufen, Dienstleistungen in Anspruch nehmen und Gastronomie und Kultur genießen können.“
Neben Kleidern und Sportschuhen würde Galeria dann auch städtische Bürgerdienste, E-Bike Stationen oder Paketschalter bieten.
„Wir wollen das vernetzte Herz der Innenstadt werden“, sagt Miguel Müllenbach, CEO des Warenhauskonzerns. Die Warenhaus-Idee als nachbarschaftliche Plattform. Klingt sinnvoll.
Einen schönen Abend wünscht
Rolf Schröter


Die Marken Karstadt und Kaufhof sind wohl bald Geschichte. Foto: Galeria Karstadt Kaufhof



