Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute nicht nur gute Nachrichten.
Lieber Herr Böhmer,
BMW opfert sich für die gute Sache. Einer für alle. BMW für den Automobilstandort München.
Um die Automesse IAA nach München zu locken, würde der Autobauer sogar seine Logos auf dem weltbekannten Vierzylinder-Gebäude abdecken.
Die Logos, die die Stadt überstrahlen, sind nämlich nicht gern gesehen beim IAA-Veranstalter VDA . Dort glaubt man, dass andere Hersteller mit der starken Präsenz der weiß-blauen Marke Probleme haben könnten.
Aber BMW weiß selbstverständlich, dass die Marke unabdingbar mit München verknüpft ist und dass ein paar überklebte Logos die eigene Präsenz kaum schmälern werden. Deshalb können sie dieses heldenhafte Zugeständnis ganz bewusst machen.
Genf darf dieses Jahr dagegen keine Automesse austragen.Der dortige Autosalon fällt dem Coronavirus zum Opfer. Genauso wie Facebooks Entwicklerkonferenz F8 und die Uhrenmesse Baselworld.
Das ist tragisch. Und sie werden nicht die letzten Großevents sein: Auch die Internationale Handwerks Messe in München und die Internationale Tourismusbörse ITB in Berlin stehen auf der Kippe.
Das Thema ist im Moment hochsensibel und viele Unternehmen fragen sich, wie sie in der Kommunikation am besten damit umgehen. Unsere Tipps können Sie hier auf W&V+ nachlesen.
Ob der Spuk bis zum Eurovision Song Contest vorüber ist? Sonst muss Ben Dolic am 16. Mai in Rotterdam vor leerer Halle spielen. Ben Dolic? Wer ist Ben Dolic?
Der 22-Jährige wird erstmals Deutschland vertreten. Und er hat ein Ass im Ärmel – ein Ass, das etwas mit Justin Timberlake und dem Superbowl zu tun hat.
Einen schönen Abend wünscht
Verena Gründel


Logo-Problem: Das BMW-Hochhaus in München. Foto: BMW, Messe München

