Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, findet wohl auch das es in der Werbung immer noch zu viel Sexismus gibt.
Hallo Gottfried,
ein russisches Produkt in einem Werbeprospekt als “Knaller” zu bezeichnen, ist ziemlich daneben. Solche Fauxpas passierten aber zum Glück meist nur deshalb, weil der Drucktermin vor Kriegsbeginn lag.
Trotzdem äußerst unangenehm. Ansonsten seien Werbende generell sensibel mit dem Thema umgegangen, resümiert der Werberat.
Häufigster Grund für eine Rüge war dagegen auch 2021 Sexismus. Große Marken seien von derartigen Rügen weniger betroffen – auch weil sie im Zweifel einsichtig reagierten.
Uneinsichtig waren ausschließlich kleine Unternehmen – ohne Agenturbegleitung. Wie beruhigend, dass zumindest die Werbebranche dieses Problem überwunden hat.
Burger King ärgert mal wieder McDonald’s: Der Burgergriller will deutlich machen: Er liefert wirklich an jeden, sogar an Ronald McDonald. Guten Appetit.
Einen schönen Abend wünscht
Verena Gründel


Gerügt für sexistische Werbung: Galabau Grundemann Foto: Beschwerdeführende für Deutscher Werberat



