Loitz [lø:ts] ist heute einer der Verliererorte der ehemaligen DDR. Durch die Augen alter und neuer Einwohner*innen schaut der Film UNENDLICHER RAUM für ein Jahr hinter die graue Fassade einer zugrunde gehenden Kleinstadt und hinterfragt Konzepte von Heimat und Identität.
Der demographische Wandel trifft die Vorpommersche Kleinstadt Loitz mit voller Härte. Seit 1990 hat die einst florierende Gemeinde an der Peene ein Drittel ihrer Bevölkerung verloren — bis 2030 wird es die Hälfte sein.
Die triste Außenansicht: Leerstand und bröckelnde Fassaden, hier und da ein rechtsradikaler Slogan. Ein Zukunftsprojekt soll sich dem Stadtsterben nun in den Weg stellen.
Im Zentrum dieses Projekts steht das Berliner Pärchen Annika und Rolando, die gemeinsam mit den Loitzer*innen innerhalb eines Jahres einen Raum für Begegnungen schaffen sollen.
Auch eine Gruppe musikbegeisterter Menschen aus der Region versucht, den Leerstand als Chance zu begreifen und ein Festival auf die Beine zu stellen.
Sind es externe Impulse wie diese, die Loitz braucht?
Eine filmische Auseinandersetzung mit jener Entwicklung, die in vielen Orten Mecklenburg-Vorpommerns, Deutschlands und auf der ganzen Welt zu beobachten ist.
von Paul Raatz
Am 3.10.2024 starten wir in Deutschland, Österreich und der Schweiz


Der demographische Wandel trifft die Vorpommersche Kleinstadt Loitz mit voller Härte.



