Gesellschaft Freunde der Künste
Roman der Autorin Shelly Kupferberg

„Stunden wie Tage" - Erzählkonzert mit Shelly Kupferberg

Der zweite Roman der Berliner Autorin und Journalistin Shelly Kupferberg wird in diesem Erzählkonzert nicht nur gelesen, sondern musikalisch inszeniert:

Ausgewählte Passagen des Buchs treten in einen lebendigen Dialog mit Werken von Franz Schubert, Pjotr Tschaikowsky, Heinz Tiessen und Eugen Engel sowie Leokadiya Kashperova und Anna Skryleva.

Dabei erklingt unter anderem Musik, die im Roman selbst vorkommt oder erwähnt wird - und so die erzählte Welt unmittelbar hörbar macht.

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin wird von Anna Skryleva geleitet. 
 
In „Stunden wie Tage" erzählt Shelly Kupferberg die wahre Geschichte der sparsamen Hausbesorgerin Martha E. sowie der lebenslustigen Liane Berkowitz, die im Berlin der 1940er-Jahre im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv ist.

Die Beziehung zwischen dem Mädchen Liane und der sonst so spröden Hausbesorgerin wird immer inniger, auch dann noch, als sich um sie herum die Zeiten verdunkeln, Hitler an die Macht kommt und ein Krieg ausbricht. Als eine von ihnen in die Fänge des Regimes gerät, steht für die andere die Welt still. 
 
Shelly Kupferberg, geboren 1974 in Tel Aviv, ist in Westberlin aufgewachsen und hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften studiert.

Sie ist Journalistin und moderiert für deutschlandfunk Kultur und rbb radio3 Sendungen zu Kultur und Gesellschaft. Ihr erstes Buch Isidor war ein Erfolg bei Publikum und Presse.  
 
Die RSB-Reihe „Erzählkonzerte" in Kooperation mit radio3 des rbb verbindet auf beeindruckende Weise die Genres Literaturlesung und Sinfoniekonzert.

Das groß besetzte Orchester nimmt eine Rezitatorin in seine Reihen auf, die im Wechsel oder gemeinsam mit der live gespielten Musik dem Publikum eine Geschichte erzählt. Das nächste Erzählkonzert findet am 13.5.2027 statt. 
 
Nach dem Konzert findet eine Signierstunde mit Shelly Kupferberg im Lichthof des Haus des Rundfunks statt. 

Fr 02.10

19:30 Haus des Rundfunks