Gesellschaft Freunde der Künste
Die zentrale Rolle von Stille und Leere

Sofia Nappi, „CHORA – The void as origin“ - Uraufführung am 17.2.26 in Winterthur

Am Anfang war – das Nichts, die Leere. Sofia Nappi, eine der aufregendsten jungen Choreograph*innen der zeitgenössischen Tanzszene, widmet sich in ihrer neuesten Kreation den Voraussetzungen von Kunst, mehr noch: des Lebens.

Ausgehend vom griechischen Wort Chora (χώρα), das bei Platon den ursprünglichen Raum des Werdens bezeichnet, erkundet CHORA – The void as origin die zentrale Rolle von Stille und Leere für das künstlerische Schaffen. 

Dass Sofia Nappa auch diesmal das Potential ihres Stoffs voll zum Tragen bringt, daran kann wohl kaum ein Zweifel bestehen.

Schließlich ist diese Konzentration auf das Wesentliche, die planvolle Entfaltung von Bewegungen und Botschaft, typisch für das stetig wachsende Œuvre der preisgekrönten Choreographin. 

Nach einer ausgesprochen fruchtbaren Kreationsphase im Sommer 2025 beim COLOURS International Dance Festival in Stuttgart entwickeln Sofia Nappi und ihre Tänzer*innen das Stück in einer zweiten Kreationsresidenz vom 9. bis 21. Dezember 2025 bei Oriente Occidente in Rovereto (Italien) weiter – einschließlich eines Open Showing am 19. Dezember 2025.

Ab 8. Februar 2026 laufen dann die Endproben vor Ort in Winterthur. Die Uraufführung findet am 17. Februar 2026 am Theater Winterthur statt.