Ob aufgrund urbaner Enge oder angesichts der schmäleren Budgets von heute – Architekten schaffen immer häufiger Werke, die zwar klein in ihren Abmessungen sind, aber groß im Hinblick auf zukunftsweisende Einfälle.
Ob in einer japanischen Metropole oder im Grenzbereich zwischen Kunst und Architektur: Kleine Gebäude weisen zahlreiche Vorzüge auf und zwingen ihre Planer, aus weniger mehr zu machen.
Architektur - Innen größer als außen
Ein Puppenhaus für Calvin Klein in New York, ein Spielhaus für Kinder in Trondheim, Pop-up-Stores für Modestars, Ferienhütten oder Unterkünfte für Opfer von Naturkatastrophen – all dies bedeutet, die große kleine Architektur des Augenblicks zu entwickeln. Toyo Ito, der 2013 mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet wurde, ist hier ebenso vertreten wie junge, aufstrebende Architekten aus Portugal, Chile, England und Neuseeland. Neben Künstlern wie Doug Aitken und Ólafur Eliasson stellen Álvaro Siza und Kazuyo Sejima (SANAA) ihr Auge für winzigste Details unter Beweis.
Der Autor Philip Jodidio (geboren 1954) studierte Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften in Harvard und war über zwei Jahrzehnte lang Chefredakteur der französischen Kunstzeitschrift Connaissance des Arts. Zu seinen Veröffentlichungen bei TASCHEN gehören seine Reihe Architecture Now! sowie seine Monografien über Tadao Ando, Norman Foster, Richard Meier, Jean Nouvel und Zaha Hadid. Jodidio gilt international als einer der bekanntesten Autoren zum Thema Architektur.
„Ein fantastisches Buch für jeden, der sich für die Architektur von heute interessiert!“
— Happy Famous Artists, London, Großbritannien


Jorge Gracia Garcia, Endémico Resguardo Silvestre, Valle de Guadalupe, Ensenada, Mexiko, 2010–11 © Undine Pröhl



