„Man kann nur immer wieder ins Schwärmen geraten" über das Chiaroscuro Quartet, so beschreibt SWR 2 Kultur das Ensemble und ist damit nicht allein.
Seit über 20 Jahren begeistert das Chiaroscuro Quartet Publikum wie Presse.
Nach op. 74 & 130 und op. 18 setzt das Chiaroscuro Quartett nun die Veröffentlichung von Beethovens Quartettschaffen mit den Rasumowsky-Quartetten Nr. 1 und 2 fort.
Mit den drei Streichquartetten op. 59 betrat Ludwig van Beethoven künstlerisches Neuland. Bekannt wurden sie unter dem Namen ihres Widmungsträgers, des russischen Diplomaten Graf Andrej Rasumowsky, der als bedeutender Förderer der Wiener Musikszene galt.
Möglicherweise war es Beethovens enger Freund, der Geiger Ignaz Schuppanzigh, der den Komponisten zu diesem ambitionierten Quartettzyklus anregte.
Mit diesen Werken löste Beethoven das Streichquartett endgültig aus der intimen Atmosphäre der aristokratischen Salons und führte die Gattung in den öffentlichen Konzertsaal.
Die kühne musikalische Sprache, ihre formale Weite und expressive Radikalität überforderten jedoch zunächst viele Zeitgenossen:
Die Quartette stießen auf Unverständnis und wurden gar als „Flickwerk eines Wahnsinnigen" bezeichnet - heute gelten sie als Meilensteine der Kammermusik und als Beginn einer neuen Epoche des Streichquartetts.
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Neue SACD Chiarosocuro Quartett Beethoven.© Joss McKinley



