Auf ihrer neuen CD widmet sich die Blockflötistin und Echo Klassik-Preisträgerin Dorothee Oberlinger erneut Georg Philipp Telemann. Gemeinsam mit ihrem Ensemble 1700 hat sie seine berühmte Suite a-moll und die drei überlieferten Doppelkonzerte für Blockflöte und ein Soloinstrument eingespielt.
Als Solisten sind Vittorio Ghielmi (Gambe), Michael Schmidt-Casdorff (Traversflöte) und Makiko Kurabayashi (Fagott) zu hören.
In ihrer Auswahl der Suite und dreier Konzerte in der Instrumentalkombination mit Gambe, Traversflöte und Fagott lässt Oberlinger Telemanns kosmopolitische Brillanz und seine überbordende Ideenvielfalt sprechen - und zeigt wie spektakulär und mitreißend Georg Philipp Telemanns Werke klingen.
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Die Suite a-moll TWV 50:A3 ist wohl eines der gewichtigsten Werke Telemanns für die Blockflöte. Das Werk mit einer Aufführungsdauer von 30 Minuten und sieben Sätzen mit unterschiedlichem Affekt - darunter eine eröffnende Ouverture, Tanzsätze und eine wunderbare Air à l´Italien - ist eine durch alle barocken Musiknationen führende Herausforderung für Blockflötisten, der Dorothee Oberlinger mit beeindruckender Leichtigkeit begegnet.
So unterschiedlich die formal und stilistisch höchst vielseitigen Werke auch sind, so liegt das verbindende Element in der Faszination von Telemanns Experimentierfreude und seinem Spiel mit dem "vermischten Geschmack" aus Elementen des französischen, italienischen, deutschen und des osteuropäisch-folkloristisch anmutenden "barbarisch schönen" polnischen Stils.


Das neue Album "Telemann". © Sony Classical
Bild 2: Dorothee Oberlinger © Johannes Ritter