Mit Anton Bruckners Sinfonie Nr. 0 d-Moll legen Simone Young und die Philharmoniker Hamburg die nächste Veröffentlichung ihres Bruckner-Zyklus vor. Bis 2015 spielen Young und ihr Orchester alle Sinfonien Anton Bruckners ein.
Der Nullten Sinfonie, entstanden im Jahr 1869, stand Bruckner selbst später kritisch und beinahe ablehnend gegenüber - eine überempfindliche Reaktion auf Kritik eines Freundes. Seine eigene Anmerkungen "ungiltig", "nur ein Versuch", "ganz nichtig" und "annulirt" gaben dem Werk seinen Namen. Zu Unrecht wird der Nullten Sinfonie ein unfertiges Erscheinungsbild attestiert, darf man doch die Bedeutung dieses Werkes für die weitere Entwicklung des Sinfonikers Bruckner nicht unterschätzen.
Klassische Musik
Beim Konzertmitschnitt der Nullten Sinfonie im Mai 2012 in der Hamburger Laeiszhalle urteilte das Hamburger Abendblatt: "Hier war die Dirigentin sichtlich in ihrem Element, hier spielten auch die Philharmoniker auf höchsten Niveau, waren bestens intoniert, reagierten auf winzigste Gesten, türmten glasklar-gewaltige Blechbläsergebirge auf, variierten im Streicherklang von brucknerseliger Sämigkeit zu spritzigem Scherzo-Übermut."
Einen Großteil der Sinfonien Bruckners haben Young und die Philharmoniker Hamburg bereits jeweils in den Urfassungen für OehmsClassics eingespielt. Die Veröffentlichungen wurden von Presse und Publikum mit großem Lob bedacht: So zählte etwa das FONO FORUM Simone Youngs Urfassung der 8. Sinfonie unter die acht besten Interpretationen dieses Werks.
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 0 d-Moll
Simone Young, Dirigentin
Philharmoniker Hamburg
Hybrid SACD
OehmsClassics (OC 685)
Philharmoniker Hamburg
Hannes Rathjen
hannes.rathjen@philharmoniker-hamburg.de


Einen Großteil der Sinfonien Bruckners haben Young und die Philharmoniker Hamburg bereits jeweils in den Urfassungen für OehmsClassics eingespielt. Album "Sinfonie Nr. 0" © OehmsClassics