"Authentizität" - das ist das Stichwort, das sich wie der sprichwörtlich rote Faden durch die Karriere des Schlagzeugers Poogie Bell zieht.
Sei es in den verschiedenen Bands des E-Bassisten Marcus Miller, dessen ausgeklügelter Jazzfusion er fast 20 Jahre lang am Schlagzeug die Bodenhaftung gab, oder in der Super-Group SMV mit Stanley Clarke, Marcus Miller und Victor Wooten, deren solistischen Höhenflüge auf dem E-Bass er mit lässiger Eleganz und reduziertem Spiel erdete.
Mit "Suga Top" präsentiert Poogie Bell sein viertes Album, angelegt zwischen funkigem Jazz und Neosoul. Mit dabei sind unter anderem Bobby Sparks an der Hammondorgel und an den Keyboards, Patches Stewart an der Trompete und, als große Überraschung des Albums, die junge Sängerin Mey.
"Suga Top" ist übrigens der Slangname für einen Stadtteil in Pittsburgh, Pennsylvania, in dem Bell aufwuchs und zum Musiker heranreifte. Musikalisch ist es eine Lehrstunde in Sachen entspannter Jazz-Grooves. Dem Vinyl-Doppelalbum liegt eine CD bei.
Rezensionen:
Jazzthing(deutsch)
http://www.jazzthing.de/review/poogie-bell-suga-top/
About Jazz (deutsch)
http://www.aboutjazz.de/2013/06/poogie-bell-band-suga-top/
Jazz and Soul and Funk (englisch)
http://www.soulandjazzandfunk.com/reviews/2210-poogie-bell-band-suga-top-moosicus-records.html
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Das vierte Album "Suga Top" ist angelegt zwischen funkigem Jazz und Neosoul. © Indigo