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Maria, das Symbol der Liebe

Musik: Glaubwürdig & authentisch - Der Star-Tenor Vittorio Grigòlo präsentiert auf CD "Ave Maria" geistliche Musik

Seine strahlende Stimme, die attraktive Bühnenpräsenz und seine sensationellen Erfolge auf den großen Opern- und Konzertbühnen der Welt haben Vittorio Grigolo in kurzer Zeit zu dem italienischen Star-Tenor gemacht. Begonnen hat seine Karriere in Rom, denn zwischen seinem 11. und 14. Lebensjahr war er Mitglied im legendären Chor der Sixtinischen Kapelle im Vatikan, einem der ältesten Chöre der Welt und Ursprung der geistlichen Musik des Abendlandes.

Aus diesem Grund wird sein sehr persönlich geprägtes geistliches Album Ave Maria von einem besonders authentischen Ansatz getragen. „Ich möchte den Menschen zeigen, woher ich komme, und sie an meiner Geschichte teilhaben lassen“, sagt Vittorio, der selbst einige der Partituren im Vatikan ausfindig gemacht hat und maßgeblich an der Einrichtung einiger Orchesterbegleitungen beteiligt war.

Das Album enthält viele gern gehörte geistliche Werke, etwa Francks Panis angelicus, Verdis Ingemisco, Mozarts Ave verum corpus und das Ave Maria sowohl von Schubert als auch von Caccini. Daneben finden sich aber auch wunderschöne Stücke, die eigens für den Chor der Sixtinischen Kapelle komponiert und noch nie von jemand anderem aufgenommen oder aufgeführt worden sind. Vittorio hat unter anderem vier Stücke von zwei Komponisten/Chorleitern ausgewählt, die er während seiner Zeit im Chor persönlich kennen lernte: Kardinal Domenico Bartolucci und Padre Giovanni Catena. Was die Komponisten selbst an Hinweisen zu ihren Werken gegeben haben, verleiht Vittorios Interpretation Glaubwürdigkeit und Authentizität und prägt auch seine eigenen Arrangements.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Der Tenor, der als Junge im Chor der Sixtinischen Kapelle Alt sang, hat zu jedem der eingespielten Werke eine ganz persönliche Beziehung: Gaetano Capoccis Dolce cuor war sein erstes Solo als Chorknabe. Das Salve Regina des gleichen Komponisten sangen die Knaben täglich als Abendgebet. Schuberts Ständchen (das einzige nicht geistliche Stück auf diesem Album) lernte der Tenor auf einer der alljährlichen Urlaubsreisen mit dem Chor kennen; die innige Bearbeitung von Vittorio selbst ist hier ebenso zu hören wie die Orchesterfassung von Offenbach. Hinzu kommen Werke des früheren Chorleiters Lorenzo Perosi (seine Musik wurde von Puccini hoch geschätzt) und von Louis Niedermeyer sowie weitere Raritäten, die noch immer einen festen Platz im heutigen Alltag des Chores haben.

Als Dirigent der Roma Sinfonietta stand Fabio Cerroni seinem Freund und ehemaligen Mitsänger Vittorio zur Seite, der sich während der Aufnahme auch noch einmal unter die derzeit aktiven Chorknaben einreihte. „Als ich die Jungs im Rahmen der Aufnahmen kennen lernte, hatte ich einen Moment lang das Gefühl, man hätte mich in meine Vergangenheit zurückversetzt“, sagt Vittorio. „Ich verstehe das Album als Dank an die wundervollen Menschen, die mir damals geholfen haben, und als Erinnerung an die vielen Stunden, die wir während der Proben in den kleinen Übungsräumen der Kapelle gemeinsam verbrachten.“

Der Titel des Albums bringt seiner Meinung nach den Inhalt des Albums auf den Punkt. „Maria ist ein Symbol der Liebe. Und auch, wer nicht religiös ist, kann sich von der Musik berühren lassen, die von den Mysterien des Schicksals und von den Dingen spricht, die sich unserem Verstand entziehen. Mit diesem Album ist für mich ein Traum wahr geworden.“