Das englische Wort „Windfall“ bedeutet so viel wie Fallobst. Wenn der Brite oder Amerikaner von „Fallobst“ spricht, könnte er es allerdings auch metaphorisch meinen, dann steht es für eine gute Gelegenheit, die sich unerwartet ergibt, so wie ein reifer, süsser Apfel, der über den Zaun gefallen ist.
Die Musik des Ensemble Denada ist voll von Fallobst, von glücklichen Fügungen und Zufällen, von Klängen, die auf unerwartete Weise zusammenklingen. Auch die Stücke haben oft einen obskuren Ursprung: „Ein Elch, der einen Fjord durchschwimmt kann zu einem Jazz-Song in 5/4 werden, ein Tippfehler auf einem Notenblatt kann zu einem schrägen Song über ein Sofa führen, dass einen Berg hinunter rodelt.“
Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht
So beschreibt die Band selbst das Konzept „Windfall“ im Booklet der CD. Allerdings fliegt einem das Glück nicht einfach so zu, man muss es auch verstehen, im richtigen Moment zuzupacken. Dafür ist bei dem norwegischen Jazzorchester Helge Sunde zuständig. Der Posaunist ist musikalischer Leiter des Ensemble Denada und zeichnet für sämtliche Kompositionen verantwortlich.
Tracklist
01. The Speedcouch
Solos: Peter Baden: Percutronics
Frode Nymo: Soprano saxophone
Per Mathisen: Bass
02. Moosic
Solos: Nils Jansen: Tubax
Børge-Are Halvorsen: Alto Saxophone
Marius Haltli: Trumpet
03. Seven Winds
Solo: Frode Nymo: Soprano saxophone
04. (The Road to) Damascus
Solos: Olga Konkova: Piano
Atle Nymo: Tenor saxophone
05. The Entire Truth
Solos: Jens Thoresen: Guitar
Per Mathisen: Bass
06. Sidewalk
Solo: Erik Johannessen: Trombone
07. The Arrow
Dagobert Böhm
Schloss Hamborn 20
D-33178 Borchen
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Die Musik des Ensemble Denada ist voll von Fallobst, von glücklichen Fügungen und Zufällen, von Klängen, die auf unerwartete Weise zusammenklingen. Bild 1: Ensemble Denada © Paal Buset
Bild 2: Album "Windfall" © Ozella