Gesellschaft Freunde der Künste
Kreativer Austausch

Kunst hautnah erleben- Hotel Krallerhof lädt zur Artist Residency ein

Art meets the Alps: Mit der Krallerhof Artist Residency verwandelt das Fünf-Sterne-Hotel in Leogang seine Räume in eine Bühne für zeitgenössische Kreativität.

Internationale Künstler leben und arbeiten vom 12. Juni bis 8. September 2025 im Hotel und lassen sich von der spektakulären Umgebung inspirieren.

Drei Gruppen tauchen nacheinander für fünf Wochen in ihren schöpferischen Prozess ein, gestalten Werke in individuellen Ateliers, einer Gemeinschaftswerkstatt und unter freiem Himmel.

So ergeben sich neue Perspektiven auf die Verbindung zwischen Kunst und Natur.

Nicht nur die Künstler, auch Gäste und die Region sind Teil dieses innovativen Dialogs. Offene Atelierabende, anregende Cocktailstunden und abschließende Ausstellungen bieten exklusive Einblicke in den Entwicklungsvorgang.

Eine Besonderheit: Die neue Künstlergruppe reist an, bevor der vorherige Zyklus endet – dadurch entsteht ein fließender Übergang, der den kreativen Austausch durch gemeinsame Dinnerabende intensiviert.

Höhepunkt sind die offenen Studioausstellungen, bei denen Hotelgäste, Mitarbeiter und externe Gäste die geschaffenen Werke entdecken können.

Darüber hinaus geht mindestens ein Werk jeder Künstlerin und jedes Künstlers in die bereits bestehende hoteleigene Sammlung ein.

Die Krallerhof Artist Residency kuratiert Daniel Hölzl, ein international vernetzter Künstler und Kurator.

in Schwaz geboren, lebt und arbeitet er in Berlin und ist für seine ortsspezifischen Installationen bekannt, die sich mit der Vergänglichkeit und der zyklischen Natur von Ressourcen auseinandersetzen.

Seit 2021 wird er von der renommierten Galerie Dittrich & Schlechtriem vertreten und bringt mit seiner Expertise neue Impulse in das Projekt.

Der Übernachtungspreis im Krallerhof beginnt bei 262 Euro pro Person und Nacht inklusive Krallerhof Kulinarik.

 

Von Skulptur bis Video-Installation
Den Auftakt machen Lukas Liese, Alona Rodeh und Fabian Warnsing vom 12. Juni bis 14. Juli.

Lukas Liese aus Berlin verbindet bei seinen Skulpturen aus Stein oftmals traditionelle Handwerkstechniken mit modernen digitalen und chemischen Verfahren.

Seine Werke setzen sich mit zeitgenössischen Fragen und Medien auseinander.

Die Multimedia-Künstlerin Alona Rodeh begeistert mit beeindruckenden Video-Installationen und Kunst im öffentlichen Raum.

Ihre Werke zeichnen sich durch durchdachte Konzepte aus, welche materielle Kulturen, Subkulturen und audiovisuelle Ausdrucksformen von Sicherheitsgefühlen erforschen.

Neben ihrer künstlerischen Praxis gibt sie ihr Wissen auch als Dozentin weiter. Fabian Warnsing hingegen widmet sich der Malerei, insbesondere der Ölmalerei auf Leinwand.

Seine Arbeiten greifen Themen des alltäglichen Lebens auf und verwandeln sie in ausdrucksstarke, atmosphärische Bilder.

Konzept, Material und Tradition
In der zweiten Phase übernehmen Johannes Bosisio, Ju Young Kim und Irving Ramó vom 10. Juli bis 11. August. Johannes Bosisio erschafft konzeptuelle Malerei, in der sich Materialität und Idee vereinen.

Seine großformatigen Ölgemälde zeichnen sich durch eine faszinierende Oberflächenstruktur aus – oft veredelt mit Sand oder anderen Materialien, die den Werken eine haptische Tiefe verleihen.

Ju Young Kim verbindet in ihren zeitgenössischen Installationen industrielles Readymade mit kunsthandwerklicher Präzision.

Flugzeugteile treffen auf filigrane, von Hand gefertigte Bleiverglasungen und erzeugen so eine spannungsvolle Ästhetik zwischen Technik und Tradition.

Irving Ramó widmet sich der Ölmalerei und prägt mit seiner künstlerischen Handschrift die Berliner Kunstszene nicht nur als Maler, sondern auch als Kurator. 

Visionäre Kunst
Vom 7. August bis 8. September starten Lily Clark, Andreas Greiner und Angelika Loderer in die dritte Phase. Lily Clark beschäftigt sich mit der Formbarkeit von Wasser.

Während sie mit Materialien wie Stein, Metall, Harz und Keramik arbeitet, liegt ihr besonderes Augenmerk auf der Bildhauerei mit Wasser.

In Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Architekten entwickelt sie neue Wassersysteme für private und öffentliche Räume, ihr Studio befindet sich in Los Angeles.

Andreas Greiner bewegt sich zwischen Kunst und Wissenschaft und arbeitet mit unterschiedlichsten Medien.

Seine Konzepte beschäftigen sich oft mit ökologischen Fragestellungen und Naturschutz, er ist zudem Professor in Kiel.

Angelika Loderer lebt und wirkt in Wien und ist bekannt für ihre skulpturalen Arbeiten und InstallationenSie arbeitet häufig mit Abgüssen aus Materialien wie Bronze und Aluminium und entwickelt innovative Konzepte.

Ihre Werke sind in renommierten Museen und Sammlungen in Österreich vertreten.