Alle Jahre wieder stehen Eltern vor der gleichen Frage: Was sollen sie dem Nachwuchs bloß unter den Weihnachtsbaum legen? Vielleicht den dritten Schal oder doch lieber das neue Smartphone?
Sollen die Kinder langfristig von den milden Gaben zehren können, lohnen sich vor allem solche, die die Kreativität anregen. Schließlich dienen sie nicht nur dem Zeitvertreib, sondern können dabei helfen, sich nützliche Fähigkeiten für die Zukunft anzueignen.
Wie Spielzeug die kindliche Kreativität anregt
Spielzeug ist eine Erfindung unserer konsumorientierten Gesellschaft? Von wegen, bereits in der Steinzeit gab es Spielsachen. Obwohl diese natürlich etwas einfacher ausfielen als heutzutage. Gespielt wurde damals etwa mit Steinen, Stöcken oder Blättern.
Das Spiel mit den Materialien aus der Natur regte nicht nur die Fantasie an. Es wirkte sich auch positiv auf die Fingerfertigkeit der Spielenden aus.
Die gleiche Funktion sollte kreatives Spielzeug aus der heutigen Zeit erfüllen. Es sollte Kinder dazu anregen:
- in neue und fantastische Welten einzutauchen
- sich kreativ auszuleben
- emotionale und zwischenmenschliche Erfahrungen zu sammeln
- sich kognitiv herauszufordern
In einem Spielzeugladen sollten Eltern daher nach Spielsachen Ausschau halten, die ein freies Spielen ermöglichen. Gemeint sind solche, die den Nachwuchs in seiner Fantasie nicht limitieren.
Statt etwa zu einem Videospiel mit festen Regeln zu greifen, empfehlen sich eher Spielfiguren und Plüschtiere. Sie animieren Kinder zu kreativen Rollenspielen und können dadurch die Gehirnentwicklung fördern.
Zudem ermöglichen sie es dem Nachwuchs, Alltagssituationen nachzuspielen und sie dadurch leichter zu verarbeiten.
Der Vorteil an Puppen, Kuscheltieren und Co.: Kinder können sowohl allein als auch in der Gruppe damit spielen.
Geschenkideen für kreative Köpfe jeden Alters
Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe und der Gemütlichkeit, sondern auch der Vorfreude. Denn schon bevor die festliche Weihnachts-Deko überhaupt steht, können viele Kinder die Bescherung kaum erwarten.
Doch wenn es dann so weit ist und sie ihre Geschenke aufreißen dürfen, kann die Enttäuschung groß sein – und zwar auf beiden Seiten.
So kommt es vor, dass sich der Nachwuchs kaum über die Präsente freut und die Eltern sich stirnrunzelnd fragen, was bei der Auswahl schiefgelaufen ist.
Ein möglicher Grund für lange Gesichter am Heiligen Abend: Die Kinder wissen gar nicht, was sie da bekommen haben.
So können vor allem komplexe Spielsachen zur Überforderung führen. Gemeint sind solche, die zwar blinken, sich bewegen oder Töne von sich geben, aber kaum zum kreativen Spiel einladen. Sie mögen auf den ersten Blick spannend aussehen, landen jedoch schnell unbeachtet in einer Ecke des Kinderzimmers.
Sinnvoller kann es sein, den Nachwuchs mit kreativen Sets zu überraschen. Ob zum Basteln, Anmalen oder Zusammenbauen – Spielsachen, die Kinder aktiv fordern, sind meist interessanter als die passive Unterhaltung.
Schließlich fördern sie nicht nur Fantasie und Fingerfertigkeit, sondern tragen auch zu einem Gefühl der Selbstwirksamkeit bei.
Wie Spielzeug das kindliche Selbstbewusstsein stärken kann
Spielsachen, die die Kreativität nicht nur anregen, sondern bewusst fördern, haben mehrere Vorteile. Nicht nur tragen selbstgemachte Deko oder selbstgemalte Bilder dazu bei, das Zuhause noch gemütlicher zu gestalten. Sie können sich auch positiv auf das Selbstbewusstsein der Kinder auswirken.
Der Grund liegt auf der Hand: Aktiv forderndes und förderndes Spielzeug schafft Erfolgserlebnisse. Ob der Nachwuchs es nun schafft, eine Figur anzumalen oder eine ganze Fantasiewelt zusammenzubauen – das Endergebnis ist langfristig sichtbar und greifbar.
Dabei können sogar kleinere Rückschläge wie eine unruhige Hand beim Malen zur kindlichen Entwicklung beitragen. Sie lehren den Umgang mit Misserfolgen, Frustrationstoleranz und den Spaß daran, Herausforderungen immer wieder neu anzugehen.


Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe und der Gemütlichkeit, sondern auch der Vorfreude. Denn schon bevor die festliche Weihnachts-Deko überhaupt steht, können viele Kinder die Bescherung kaum erwarten. Foto: Youtube/Spot-Screenshot



