Die Sängerin, Komponistin, Lyrikerin und Filmemacherin LISA HARRES ist in ihrer Arbeit eng verbunden mit Berliner Künstler*innen wie Finn Ronsdorf, Ralph Heidel, Jungstötter, Tristan Brusch, Ilgen-Nur und Nicolas Fehr.
Mit ihrem Chamber Pop/Songwriter Debütalbum TIME AS A FRAME etabliert sie sich als einfühlsame und intelligente Beobachterin des Menschseins.
Zehn Jahre des Sammelns, Dokumentierens und künstlerischen Schaffens verknüpfen sich hier zu einem intimen musikalischen Werk aus hypnotischen Melodien und lyrischen Texten.
Über die reduzierten Arrangements aus Klavier, Gesang und Holzbläsern erzählen die Songs von Märchenhaftem und Mystischem, von Freundschaft und Selbstreflexion, vom Alleinsein und der Fähigkeit, sich selbst zu halten, sowie dem Bedürfnis, gehalten zu werden.
LISA HARRES stimmt Vergangenes und Gegenwärtiges feinfühlig aufeinander ab und bleibt dabei zeitlos — zerbrechlich und gewaltig zugleich, warm und einprägsam.
Am 28.03.25 stellt sie das Album beim Record-Release Konzert in der Galiläakirche in Berlin-Friedrichshain vor.
Harres montiert, wie auch in ihren visuellen und literarischen Arbeiten, das Einfache und das Offensichtliche zu Kompositionen größerer menschlicher Erfahrung. „Time As A Frame" vereint Fassbares und Unfassbares in 9 Songs und 3 Interludes.
Es verbindet Bereiche von Erinnerung, Traum, Erzählung, Beobachtung und Mystik und ist nicht weniger Formulierungsversuch als notwendige Bewältigungsstrategie.
Harres geht es um das Menschsein in all seinen Formen, all seiner Liebe, Alltäglichkeit und Komplexität. Erweitert wird das Album von Harres' charakteristischen Musikvideos, die ebendieses Menschsein auf visuelle Art erforschen.
Lisa Harres überr den Aufnahme Prozess des Albums:
„Wir können welche von deinen Liedern aufnehmen und du kannst mir das Nähen beibringen." Mit diesem Vorschlag von Ralph Heidel begannen die eineinhalb Jahre, in denen wir das Album aufgenommen haben.
Wenn wir irgendwie Zeit hatten, sind wir zusammen ins Funkhaus gefahren, haben den Tag dort verbracht, aufgenommen, Pausen und Picknick am Wasser gemacht, am heißesten Tag des Jahres und als es ganz kalt war, jede Jahreszeit einmal durch.
Wir haben so viel Zeit zusammen im Studio verbracht. Wir haben mit Klavier, Stimme und Gitarre angefangen, den Liedern in ihrer ganz einfachen Form.
Ein paar alte, die ich noch mochte, ein paar neue, die ich noch am Klavier üben musste. Zuerst wollten wir nur zwei, drei Lieder aufnehmen und dann sind es doch immer mehr geworden.
Ralph hat Saxophon, Flöte und Klarinette arrangiert und eingespielt und da bin ich vor Entzückung mehrmals auf dem Sofa rumgesprungen und hab gerufen „Ralph!!"
Da hat es sich angefühlt, als hätte sich endlich etwas geöffnet und genau richtig zusammengefügt. An manchen Aufnahmen haben wir lange getüftelt, bis sie aufgegangen sind, eine Version nach der anderen, immer wieder ran — und andere waren gleich schon da.
Beim Mischen haben wir nochmal einige Wochen die Köpfe zusammengesteckt und dann war das Album fertig.
Als wir es bei Ralph zu Hause zusammen mit Finn Ronsdorf angehört haben, ist mir ganz schwer und warm ums Herz geworden und als ich danach etwas sagen wollte, hab ich angefangen zu weinen.
Mehr als alles andere waren die Tage des Aufnehmens Stunden unserer Freundschaft. Jedes Lied ist eine Ansammlung dieser Stunden, ist Zuwendung, Zeit und große Sorgfalt.
Und daraus entstanden ist das Album.
LISA HARRES - TIME AS A FRAME (28.03.25)


Songwriter Debütalbum - LISA HARRES - TIME AS A FRAME



