„Zurück nach vorn" ist der Neustart des Heidelberger Frühling Musikfestivals im Konzerthaus Stadthalle Heidelberg überschrieben.
Dieser Leitgedanke versteht sich als Plädoyer für Kontinuität durch Erneuerung, für die Rückbindung an Werte wie Neugier, Offenheit und Diskursfreude, die das Festival seit seiner Gründung tragen.
Die Rückkehr ins Konzerthaus Stadthalle wird am ersten Festivalwochenende feierlich begangen. Das Programm legt der Heidelberger Frühling bewusst in die Hände von Fabian Müller.
Dessen Karriere nicht zuletzt durch die Kammermusikakademie des Heidelberger Frühling mit Igor Levit als Künstlerischem Leiter geprägt wurde – und seinem Kammerorchester The Trinity Sinfonia, in dem sich viele weitere Alumni aus der Nachwuchsförderung des Heidelberger Frühling versammeln.
Nach dem Eröffnungskonzert am Samstag mit The Trinity Sinfonia, Fabian Müller und Igor Levit als Solist kann das Publikum den ganzen Sonntag lang unter dem Titel „Offenes Konzerthaus" alle Säle des sanierten Gebäudes (wieder)entdecken.
Vier re:start-Konzerte werden von kleineren musikalischen Besetzungen aus dem Orchester bestritten.
In einem USA-Tag anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung blicken das Deutsch-Amerikanische Institut Heidelberg und der Heidelberger Frühling unter dem Titel „The Other 50 %" über den Atlantik.
Worte – u.a. des Schriftstellers Daniel Kehlmann – und Töne ergänzen einander in einer gegenwärtigen Betrachtung der Ideale und Realitäten des Landes.
Das schwedische O/Modernt Chamber Orchestra und sein Leiter Hugo Ticciati wurden eingeladen, fünf Konzerte im Konzerthaus Stadthalle zu gestalten.
Für diese Wochenendresidenz unter dem Titel „Hausbesetzung" kreieren die Künstler*innen Musikerlebnisse, bei denen Meisterwerke der Moderne und der Popmusik ineinandergreifen.
Ausgehend vom Festivalmotto entwickeln die 25 Nachwuchsmusiker*innen des Festivalcampus eigene Konzert- und Programmkonzepte.
Die Künstler*innen präsentieren sich als Ensemble oder in kleineren Formationen in 19 Konzertprogrammen und einer öffentlichen Probe und auch wieder als zentrale Akteur*innen in den re:start-Konzerten in den Heidelberger Stadtteilen.
Die 1903 eröffnete Stadthalle Heidelberg ist seit der Gründung des Heidelberger Frühling im Jahr 1997 Hauptspielstätte und Heimat des Musikfestivals.
Seit 2019 war sie für eine umfassende Sanierung geschlossen, die dank der großzügigen Unterstützung des Heidelberger Unternehmers und Ehrenbürgers Wolfgang Marguerre und seiner Familie und seinem Unternehmen Octapharma möglich wurde.
Das letzte Heidelberger Frühling Musikfestival in der Stadthalle fand 2019 statt. Für die Jahrgänge 2022 bis 2024 wurde die Aula der Neuen Universität Heidelberg als Interimsspielstätte genutzt sowie viele weitere Spielorte in der Stadt bespielt.
Das Musikfestival 2026 feiert nun die Rückkehr in das Konzerthaus Stadthalle als Hauptspielort.
Weitere Spielstätten sind die Aula der Alten Universität Heidelberg, der Karlstorbahnhof, die Heiliggeistkirche, die Jesuitenkirche und Metropolink's Commissary.
Das 21. Heidelberger Frühling Streichquartettfest findet vom 22. bis 25. Januar 2026 in der Alten Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt.
Das Festival blickt über den Atlantik und zurück zu Joseph Haydn, der die Quartettgattung just in jenen Jahren begründete, in denen die 13 Gründerstaaten der amerikanischen Ostküste ihre Unabhängigkeit erkämpften – 1776, vor 250 Jahren.
Tschechische Musik sowie echte Raritäten des Repertoires bilden die Brücke zwischen den Zeiten und Räumen.
Zu Gast sind das Fibonacci Quartet, das Javus Quartett, das Kleio Quartet, das Quartet Integra, das Schumann Quartett sowie als Workshopleiter*innen Christiane Wiesenfeldt und Oliver Wille.
Heidelberger Frühling Musikfestival 2026
14. März bis 19. April 2026
„Zurück nach vorn"


Heidelberger Frühling Musikfestival 2026. (c) copy studio visuell photography



