Am Freitag, den 16. Mai kommt die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Valeria Gordeev nach Wiesbaden. Vor der Vorstellung des gleichnamigen Stücks liest sie ihren preisgekrönten, detailverliebten Text
„ER PUTZT" um 18.30 Uhr im Kleinen Haus.
Die junge vielbeachtete Regisseurin Marie Schleef entwickelte aus dem Text eine ASMR-Performance, die ohne das gesprochene Wort auskommt und die Zuschauer*innen mit auf eine sinnliche Reise nimmt.
Am Sonntag, den 18. Mai um 14:00 Uhr lädt das Literaturhaus Villa Clementine im Rahmen der Maifestspiele die preisgekrönte Autorin Özlem Özgül Dündar zur Lesung aus ihrem unveröffentlichten Debütroman sowie aus ihrem lyrischen und erzählerischen Werk ein.
Das anschließende Gespräch gibt Einblick in die Entstehungsprozesse des am Staatstheater Wiesbaden uraufgeführten Theaterstückes „an grenzen" und weitere Texte.
Anlässlich der Maifestspiele zeigt das Staatstheater Wiesbaden die Vorstellungen von „an grenzen" am Donnerstag , den 15. Mai um 15:00 Uhr und am Sonntag, 18. Mai, 18:00 Uhr mit türkischen Übertiteln.
Diesen Donnerstag, den 15. Mai um 20:00 Uhr lädt das Staatstheater Wiesbaden zu
„Iss, mein Kind", einer feministischen Überschreibung von Shakespeares Rachetragödie „Titus Andronicus" ins Foyer. Auf einer langen Tafel stehen 30 Gedecke, ein Topf Gulasch brodelt.
Das Publikum ist eingeladen, sich mit einer Schauspielerin an den Tisch zu setzen, zu essen und zu trinken.
Dabei erzählt sie ihrem Kind die Geschichte von Tamora, die ihre eigenen Kinder aß. Diese Vorstellung ist leider fast ausverkauft.


an grenzen. Foto: ©Maximilian Borchardt



