Gesellschaft Freunde der Künste
Preisverleihung und Ausstellungseröffnung

ELFRIEDE-MEJCHAR-PREIS FÜR FOTOGRAFIE 2026 geht an Nikolaus Korab

Nikolaus Korab wurde 1963 in Wien geboren. 1982 Matura, anschließend Besuch der Graphischen Lehr‐und Versuchsanstalt und der Filmakademie Wien; 1986 – 1989 Kameraassistenz im Film bei Walter Kindler und Wolfgang Hackl. 1

998 – 2005 Lehrauftrag an der Universität für Angewandte Kunst, Wien (Meisterklasse Prof. Adolf Frohner). 2009 – 2014 Lehrauftrag an der Kunstschule Wien.

Seit 2014 Workshops an der New Design University, St. Pölten. Seit 2020 Mitglied des Künstlerhauses, Wien. 1980 Beginn mit Fotografie (SW-Kleinbild + Mittelformat 6 x 6).

1991 Beginn mit Großbildfotografie 4 x 5 inch. 2006 Beginn mit Großbildfotografie 8 x 10 inch. Seit 1987 Auseinandersetzung mit dem Medium Buch als Thema der Fotografie. Lebt und arbeitet freischaffend in Wien und Niederösterreich. www.nikolauskorab.com

FINALIST:INNEN 2026 I Werner Feiersinger, Katharina Gruzei, Trude Lukacsek

Werner Feiersinger beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Gebäuden der Moderne. Seine Fotografien durchlaufen wie seine Skulpturen einen Transformationsprozess, reflektieren die bildhauerische Arbeit und bilden gleichzeitig deren Gegenpart.

In Feiersingers Fotografien steht nicht das Dokumentarische im Vordergrund, sondern die Betrachtung des Motivs aus seiner spezifischen Perspektive: auf die expressiv-skulpturalen Qualitäten der Bauwerke, Volumen, Körper, Strukturen, Materialien, Oberflächen und deren Verhältnisse zueinander. 

„Arbeit" ist ein wiederkehrendes Thema in den Werken der Künstlerin Katharina Gruzei. In ihren Bildern verwandelt die Künstlerin die vorgefundene Arbeitswelt in teils schwerelos wirkende und an Science-Fiction erinnernde Szenarien.

Sie zeigt wie die Arbeiterkörper und das Werkstück im Fertigungsprozess miteinander verschmelzen. Die Körper der Arbeiter werden prothesenhaft durch Technologie ergänzt und so zum Verhandlungsort für die stets aktuellen Diskurse um die Veränderung von Arbeit.

Die Schutzkleidung der Arbeiter erinnert an die Verwundbarkeit des menschlichen Körpers und damit an die Fantasie, die Arbeit von Maschinen, Robotern und zukünftig von Cyborgs verrichten zu lassen. 

Trude Lukacsek geht es in ihrer fotografischen Arbeit um Spurensuche und Materialität, um Verbindungen und Räume. Sie kombiniert in ihrem Werk Ästhetik, Narration, Kulturhistorie und Ethnographie.

Sie stellt Gegenstände des öffentlichen Raumes in einen Zusammenhang, zeigt ihre Bedeutungsebenen auf und gibt ihnen eine Geschichtlichkeit.

Die fotografische Recherchetätigkeit Lukacseks dokumentiert Alltägliches an verschiedensten Orten Europas, wobei Parallelen und Einzigartigkeiten der Objekte sichtbar werden.

Die Ausstellung ist von 31. Mai bis  28. Juni 2026 jeweils am Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zugänglich. Organisation und Durchführung: FLUSS – NÖ Initiative für Foto‐ und Medienkunst. 

VERANSTALTER | ORGANISATION 
FLUSS – NÖ Initiative für Foto‐ und Medienkunst
Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf
E-Mail: info@fotofluss.atwww.fotofluss.at