Gesellschaft Freunde der Künste
Münchner Opernfestspiele

Ein großes Jubiläum in Müchen - 150 Jahre Münchner Opernfestspiele

Vor 150 Jahren wurde der Grundstein für die Münchner Opernfestspiele gelegt. Das breite Repertoire, die musikalische Exzellenz und der urbane Rahmen einer Großstadt, die sich immer schon als Kunst- und Kulturhauptstadt verstanden hat, sind weltweit einzigartig.
 
1875 wurde das erste Mal ein sogenannter „Festlicher Sommer" im damaligen Hof- und Nationaltheater sowie im Residenztheater veranstaltet.

Neben Schauspielaufführungen standen unter anderem auch Beethovens Fidelio, Mozarts Don Giovanni und Wagners TannhäuserLohengrin sowie Tristan und Isolde auf dem Spielplan.

Allmählich begann sich eine Konkurrenz zu den Bayreuther Festspielen zu entwickeln.

Der von dem prominenten Architekten Max Littmann entworfene Bau des 1901 eröffneten Prinzregententheaters erinnert sogar als verfeinerte Kopie an das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel.
 
Immer waren die Münchner Opernfestspiele auch ein Ort der musikalischen Avantgarde, obschon die „Hausgötter" Mozart, Wagner und Strauss stets zu ihrem Recht kamen.

Die Mischung aus Glamour und Starglanz, aus Tradition und Innovation, die die Münchner Opernfestspiele bis heute auszeichnen, machen sie zu einem Markenzeichen der internationalen Musikwelt, aber auch zu einem Fixpunkt im Münchner Festkalender.
 
Wir freuen uns darauf, im Sommer diesen besonderen Anlass zu feiern:
Die zwei Opernpremieren der Münchner Opernfestspiele – Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart und Pénélope von Gabriel Fauré – präsentieren einen neu gedeuteten Klassiker des Repertoires sowie eine zuvor noch nie an der Bayerischen Staatsoper erklungene französische Oper.
 
Auf dem Spielplan stehen mit Dido and Aeneas ... Erwartung und Pénélope nicht nur zwei Werke, die in unmittelbarer Verbindung mit dem Trojanischen Krieg als größter Schlacht der antiken Überlieferung stehen.

Sondern auch Die Liebe der Danae von Richard Strauss, wo das Figurenpersonal aus griechischen Göttern und Sagengestalten besteht. In Antonín Dvořáks Rusalka tritt die gleichnamige mythologische Gestalt aus der ostslawischen Überlieferung auf.

Während in Richard Wagners Lohengrin und Das Rheingold germanische und nordische Mythen auf der Bühne verhandelt werden. 

Don Giovanni wird außerdem als audiovisuelle Live-Übertragung auf dem Marstallplatz bei Oper für alle während der Münchner Opernfestspiele 2025 zu erleben sein.

Auch das Bayerische Staatsballett ist traditionell fester Bestandteil der Münchner Opernfestspiele und präsentiert in diesem Sommer neben der Premiere des Junge Choreographen-Programms Sphären.03 mehrere Repertoirewerke.

Zahlreiche Kammerkonzerte, Liederabende sowie Barockkonzerte ergänzen das Programm.

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Münchner Opernfestspiele 2017: Oper „Die Gezeichneten“ fasziniert Festspiel-Publikum - Bayern