Gesellschaft Freunde der Künste
5. Sinfoniekonzert: „Fire and Love“

Der Weltstar-Pianist Gerhard Oppitz mit Beethovens virtuosem 3. Klavierkonzert in Wiesbaden

Zu Gast im 5. Sinfoniekonzert am 04. März ist der Weltstar-Pianist Gerhard Oppitz mit Beethovens virtuosem 3. Klavierkonzert. Am Pult steht Anna-Maria Helsing.

Die finnisch-schwedische Dirigentin und Chefdirigentin des BBC Concert Orchestra hat sich besonders als Expertin für zeitgenössische skandinavische Werke einen Namen gemacht.

So präsentiert sie zur Eröffnung die deutsche Erstaufführung von Outi Tarkiainens „The Ring of Fire and Love". Mit Tarkiainens Herkunftsland ist kein Komponist so eng verknüpft wie Jean Sibelius.

Dessen 1. Sinfonie mit vielen originellen Themen war ein Höhepunkt seines Schaffens. 

Vom Wunderkind zur vielfach ausgezeichneten Legende:

Der Pianist Gerhard Oppitz blickt auf eine außergewöhnliche Karriere zurück. Nach seinem ersten öffentlichen Konzert im Alter von elf Jahren kann er mittlerweile auf 2.657 Konzerte und 85 publizierte CDs verweisen.

Am 04. März um 19.30 Uhr kommt der Weltstar zum 5. Sinfoniekonzert ins Kurhaus Wiesbaden. Im Gepäck hat er Beethovens 3. Klavierkonzert, das im Schaffen des Komponisten einen Meilenstein darstellt:

Das Werk vereint Virtuosität mit einem intensiven Dialog zwischen Solist und Orchester auf neue und zur Zeit der Entstehung sensationelle Weise.

Am Pult steht Anna-Maria Helsing. Die finnisch-schwedische Dirigentin und Chefdirigentin des BBC Concert Orchestra hat sich besonders als Expertin für zeitgenössische skandinavische Werke einen Namen gemacht.

So präsentiert sie zur Eröffnung die deutsche Erstaufführung von Outi Tarkiainens „The Ring of Fire and Love“.

In ihrem Werk, das von atmosphärischen Trompetensoli getragen wird, thematisiert die finnische Komponistin Naturphänomene wie den vulkanischen Feuerring im Pazifik und den Lichtkranz einer totalen Sonnenfinsternis, aber auch die Kraftentfaltung einer Geburt als elementaren Vorgang für Mutter und Kind.

Mit Tarkiainens Herkunftsland ist kein Komponist so eng verknüpft wie Jean Sibelius. Dessen 1. Sinfonie entfaltet in vier kontrastreichen Sätzen eine hochemotionale Klangsprache zwischen lyrischer Weite und dramatischem Finale.

Ein Erstlingswerk, das Sibelius‘ originellen Umgang mit der Gattung zeigt und ihn schlagartig als eigenständige Sinfonikerstimme des Nordens etablierte.