Gesellschaft Freunde der Künste
Komödienhit mit Aktivismus

Der Lehrer, der uns die Welt erklärte - Willkommen in den Bergen

Der Lehrer, der uns die Welt erklärte: Der fröhliche Öko-Aktivismus von Regisseur Riccardo Milani lockte in Italien eine Million Zuschauer in die Kinos.

Doch außer Gags, die den Stadt-Land-Gegensatz ausschlachten, und hübschen Natur-Aufnahmen bietet diese Komödie nur eine simple Wohlfühl-Fabel.

Michele Cortese (Antonio Albanese) ist von seinem Job als Lehrer in Rom überfordert.

Seine Grundschüler tanzen ihm auf der Nase herum und drohen bei Ärger schon mal damit, ihre Väter zu holen; die würden ihm dann beibringen, sich ihnen gegenüber respektvoll zu verhalten.

Also hat Michele seine Versetzung beantragt – in einen kleinen Ort in einem Nationalpark in der bergigen Abruzzen-Region.

Als sie überraschend bewilligt wird, macht er sich auf den Weg nach Rupe, dem 378-Seelen-Dorf seiner Wahl. Bereits die Anreise erweist sich als beschwerlicher als erwartet.

Mit dem Auto bleibt er auf der Bergstraße im Schneesturm liegen. In seiner leichten Kleidung droht er zu erfrieren, während Wölfe sich um den Wagen sammeln.

Gerettet wird er von seiner neuen Kollegin Agnese (Virginia Raffaele), der resoluten stellvertretenden Schulleiterin von Rupe.

Sie erklärt ihm als erstes, dass sein neuer Heimatort nur noch 364 Einwohner zählt: wegen 14 Todesfällen im letzten Jahr ohne Geburten oder Zuzüge. An diesem Bevölkerungsschwund lässt sich ablesen, was der Gemeinde droht.

Vom Kabarett ins Kino

Die Hauptdarsteller Antonio Albanese und Virginia Raffaele begannen ihre Karrieren im Kabarett.

In Italien wurden sie mit komischen oder skurrilen Rollen in Fernsehserien bekannt. Insbesondere die Figur des Lehrers Michele folgt, wenn auch abgeschwächt, diesem Strickmuster.

Doch trotz des Argwohns, der ihm anfangs entgegenschlägt, und einigen Widrigkeiten zum Trotz gelingt es ihm, sich in kurzer Zeit im Ort einzuleben und winterfest zu werden.

Kunst+Film-Redaktion

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WILLKOMMEN IN DEN BERGEN | Kinotrailer | ab 13. Februar im Kino