Mit David Lynch verlieren wir einen der größten Visionäre des Kinos und der Kunst. Der Regisseur, Maler und Musiker hinterließ eine Spur des Staunens und der Verunsicherung, die die Grenzen des Gewöhnlichen immer wieder durchbrach.
Seine Filme – von ERASERHEAD über BLUE VELVET bis MULHOLLAND DRIVE – waren keine bloßen Geschichten, sondern Traumlandschaften, in denen sich die Dunkelheit hinter weißen Gartenzäunen entfaltete und das Unheimliche stets zum Greifbaren gehörte.
Lynch verstand es wie kaum ein anderer, das Banale in das Surreale zu verwandeln und uns mit einer Frage zurückzulassen: Was haben wir gerade gesehen – und was sagt es über uns?
2010 hatten wir das Privileg, Lynch mit dem renommierten Filmpreis Köln auszuzeichnen, eine Würdigung seines einzigartigen Schaffens.
In dem exklusiven Artist Talk mit Claus Philipp, den wir mit ihm anlässlich seines Aufenthalts bei uns führten, gab Lynch tiefe Einblicke in seine unkonventionelle Arbeitsweise, in seine Liebe zum Zufall und zum „Wunderbaren, das in der Stille wächst".
Es war ein Moment, der uns alle inspirierte – und uns den Menschen hinter den Mysterien spüren ließ.
Heute blicken wir mit Dankbarkeit auf einen Künstler zurück, der uns beigebracht hat, die Fäden der Realität neu zu spinnen.
David Lynch, der ewig suchende Meister des Unbegreiflichen, ist nicht mehr – aber sein Werk bleibt, unvergänglich und seltsam schön.
Ein Werkstattgespräch der besonderen Art.
David Lynch erklärt die magische und mysteriöse Welt des Filmemachens. Eine Welt, in der viele Dinge unter der Oberfläche verborgen liegen, bis eine zündende Idee sie schließlich zum Vorschein bringt.
Das FFCGN-Team.


David Lynch verstand es wie kaum ein anderer, das Banale in das Surreale zu verwandeln. Foto: FFCGN



