Nach den großen Erfolgen bei der Premiere im Hallmackenreuther im Dezember 2024 und in St. Theodor im Februar 2025 lädt das „Café Atara. Begegnungen im Exil" erneut Interessierte und Neugierige ein.
Sechs Schauspieler:innen verkörpern sechs jüdische Emigranten aus Deutschland, für die das Café Atara in Jerusalem in den 1930er-Jahren zu ihrem wichtigsten Treffpunkt, zu einem temporären Zuhause wurde.
Sie treten mit den Besucher:innen des Cafés an den Tischen in Dialog und erzählen über „ihr" Leben, beantworten Fragen, diskutieren. Raumfüllende Projektionen visualisieren darüber hinaus deren Lebensgeschichten.
Zum Hintergrund: Jerusalem war für die aus Nazi-Deutschland nach Palästina geflohenen deutschen Juden in den 1930er-Jahren ein Ort der lebensrettenden Sicherheit und des Austauschs, aber auch des Verlusts und der Ablehnung.
Denn viele von ihnen stießen mit ihrer Absicht, im Exil ihre deutsche Sprache und Kultur weiter zu leben, ebenso auf Unverständnis und Widerstand, wie ihr Engagement für Verständigung und eine friedliche Koexistenz aller Menschen in der Region.
Auch für Arnold Zweig, Gabriele Tergit, Else Lasker-Schüler, Beatrice Zweig, Erich Mendelsohn und Sammy Gronemann.
Das Projekt „Café Atara. Begegnungen im Exil" von Kane Kampmann und Brian Michaels bringt beispielhaft das Leben und die Erfahrungen dieser Menschen nach Köln und holt die Vergangenheit in die Gegenwart.
„Café Atara" ist kein Theaterstück! Es ist ein kommunikatives Projekt.
Die Themen Flucht, Exil und Identität, aber auch Heimat, Ausgrenzung, Verlust von Sprache und Kultur, pauschale Anfeindung und Assimilation, sind heute so aktuell wie damals.
Und stellen immer wieder die Fragen: "Was mache ich hier" und "Wo finde ich meinen Platz in der Welt"?
Auszüge aus dem Gästebuch:
"Im Café Atara trafen sich kluge Menschen, die immer den Glauben an die Menschlichkeit in sich trugen und die weiterzogen in der Hoffnung, Frieden zu finden in schwierigster Zeit. Weiter so. Danke."
"Was für ein eine tolle Idee und Umsetzung. So lässt sich ein schweres Thema fantasievoll und aktiv erfahren. Danke!"
"Ein außergewöhnliches Projekt – toll gearbeitet, vielfältig, anregend. Danke. Wir kommen noch einmal und bringen Freundinnen mit."
"Molto Grazie – ein beeindruckender Abend, mitreißend, bereichernd, inspirierend."
Freitag, 21. März und Samstag, 22. März 2025
Jeweils um 18 und um 20 Uhr
Der Eintritt ist frei. Anmeldungen erwünscht unter www.cafe-atara.de.
Filmhaus Köln
Maybachstr. 11
50670 Köln.


Sechs Schauspieler:innen verkörpern sechs jüdische Emigranten aus Deutschland. Fotos: Copyright: Kane Kampmann
Collage Café Atara



