In jedem Leben gibt es eine Stunde Null: der totale Zusammenbruch und gleichzeitig ein Neuanfang. Drei Frauen aus drei Generationen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben angelangt sind, die vor den Ruinen ihres Lebens stehen.
Gibt es für sie noch eine Chance, auch wenn das Schlimmste schon passiert ist? Die Schriftstellerin Hedwig hat ihre Tochter nicht vor den Nazis gerettet, damit sie weiter schreiben konnte. Nun muss sie mit der Schuld leben. Ihr Schicksal spiegelt sich in dem von Isa, einem wütenden jungen Mädchen, dessen Mutter fortgezogen ist, und in dem von Ingrid, die vor der Entscheidung steht, ihren Mann zu verlassen. Lotta Lundberg erzählt von ihren Träumen, Ängsten und Hoffnungen und spannt dabei den Bogen vom Berlin im Jahr 1945 bis ins heutige Schweden.
Erzählungen zum Ende des Zweiten Weltkriegs
Lotta Lundberg, geboren 1961 in Uppsala, lebt seit 2004 in Berlin. Sie schreibt für das Feuilleton verschiedener schwedischer Tageszeitungen. Ihre Romane wurden von der Kritik hochgelobt. Für ihren letzten Roman Ön (2011) war Lundberg für den renommierten Literaturpreis des schwedischen Rundfunks nominiert. Zur Stunde null ist ihr sechster Roman.
Die Übersetzerin Nina Hoyer, geboren 1974, studierte Nordistik in Kiel und Buch-wissenschaften in München. Seit 2009 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Schwedischen, Dänischen und Norwegischen. Sie lebt auf der Insel Sylt und in Schweden.
Erschienen im HOFFMANN UND CAMPE VERLAG, März 2015


Drei Frauen aus drei Generationen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben angelangt sind, die vor den Ruinen ihres Lebens stehen (c) Hoffmann und Campe