Weder Roman noch Essay, ist Nicht Eins und Doch eine große meditative Spekulation, gefügt aus Tausenden von nachgelassenen Blättern.
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Der »Naturgänger« Christian Enzensberger, der auch als Anglist, Essayist und Übersetzer zeitlebens zu faszinieren wusste, denkt nach, was Menschsein heißen kann in sinnlich-berührendem Umgang mit der Natur – am Leitfaden des Leibes, dem lebendigen Stoff. Der wird diesem im Buch der Natur lesenden Spaziergänger zum Maß des Menschen. Nicht Eins und Doch trägt Einspruch und Beharren schon im Titel. Dieser literarische Monolith nähert sich in langer philosophierender Tradition, anschaulich denkend und spürend, einer »Sprache der Natur« in hingebungsvoll-dramatischer Zwiesprache mit allem Nahen und scheinbar Nichtigen. Aus solcher Betrachtung erwächst uns Lesern lustvolle Belehrung.
Über den Autor:
Christian Enzensberger, geboren 1931 in Nürnberg, wurde bekannt durch Größerer Versuch über den Schmutz (1968) und Literatur und Interesse. Eine politische Ästhetik (1977). Seine Übertragungen von Lewis Carolls Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln (1963) setzten Maßstäbe. Zuletzt wurde von ihm Eins nach dem anderen. Gedichte in Prosa (2010) veröffentlicht. Christian Enzensbergers Romanmonument Was ist Was erschien als Band 33 im Jahr 1987 in der Anderen Bibliothek. Er starb 2009.
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Dieser literarische Monolith beschreibt in langer philosophierender Tradition eine hingebungsvoll-dramatischer Zwiesprache mit allem Nahen und scheinbar Nichtigen. (c) Die Andere Bibliothek