Viele suchen nach ihr, die wenigsten besitzen sie: Gelassenheit. Immer wieder ist von ihr die Rede, wenn der gestresste Mensch der Gegenwart von seinen Sehnsüchten spricht. Doch worin besteht die Gelassenheit und wie erlangt man sie? Ist sie ein Zustand, in dem die Seele zur Ruhe gekommen ist? Ist sie überhaupt ein Zustand oder nicht vielmehr eine Fähigkeit, eine Haltung, eine Handlung? Wovon lassen wir, was lässt uns, wenn wir gelassen sind? Der aus der Schweiz stammende Germanist Thomas Strässle geht diesen Fragen auf den Grund. Anhand der Verwandlungen des Begriffs und der Geschichten, die sich um ihn ranken, diskutiert sein scharfsinniger Essay die Gelassenheit in all ihren Aspekten und Problemen.
Über den Autor:
Thomas Strässle, geboren 1972 in Baden (CH), ist Privatdozent für Neuere deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich und Förderungsprofessor des Schweizerischen Nationalfonds an der Hochschule der Künste Bern. Zudem ist er ausgebildeter Konzertflötist und arbeitet als freier Musiker.
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